Von Sorges nach Périgeuex
Im Anschluss an die lukullischen Schwerpunkte des Périgord treffen Sie am Ende des heutigen Tages auf eine Stadt, deren beeindruckende Sakralbauten geeignet sind, Sie wieder an die Pilgerschaft zu erinnern. Sie verlassen die Kapitale des schmackhaftesten aller Pilzgewächse auf einem angenehm zu laufenden Wanderweg Richtung Bizol, ab wo Sie für ein paar Kilometer über Asphalt gehen, bevor ein weiterer Wanderweg Sie nach Cornille bringt.
Von Grün nach Weiß
Ab Cornille laufen Sie die meiste Zeit entlang von Autostraßen, teilweise auch wieder über die Route Napoleon. Sie verlassen zwar bald das grüne Viertel, kommen jetzt vor Périgueux aber noch einmal durch ausgedehnte Waldgebiete, die besonders im Sommer die Pilgerschaft angenehm kühl zu beschatten vermögen. Mit deren Verlassen betreten Sie dann das Weiße Périgord, das im Wesentlichen beiderseits des Flusses Isle verläuft und seinen Namen den dortigen Kalksteinformationen verdankt.
Die Hauptstadt
Von Nordwesten kommend, am Verlauf der die Stadt durchquerenden Isle orientiert, betreten Sie die größte Stadt des Périgord, welche auch als dessen Hauptstadt fungiert. Perigueux ist ebenfalls eine ursprünglich keltische Ansiedlung, und vom Stamm der Petrocorii leitet sich der heutige Name ab. Von den Römern wurde der Ort unter dem Namen Vesunna zu einem wichtigen Stützpunkt ausgebaut, und diese Historie ist in Form von Ruinen des für die Provinz riesigen Amphitheaters und der Stadtmauer auch heute noch zu besichtigen.
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