Von Périgeuex nach St. Astier
Die römische Geschichte Perigueuxs wird besonders im Musée Gallo-Romain de Perigueux lebendig. Hier wurden eine ganze Reihe beeindruckender architektonischer Zeugnisse des alten Vesunna aufbereitet. Interessant auch das Museum des Périgord am Place du Musée. Des Weiteren lohnt es sich auch unbedingt, die Église de la Cité und besonders die Kathedrale Saint-Front zu besichtigen. Die Kathedrale aus dem 12. Jahrhundert, die im 19. Jahrhundert von dem Architekten Paul Abadie restauriert und umgebaut wurde, ist ein weiteres UNESCO-Weltkulturerbe entlang des Verlaufs der Via Lemovicensis.
Zur Abtei von Chancelade
Sie verlassen die Stadt untypischer Weise in nordwestlicher Richtung gehend, schwenken später, ab Chancelade, aber wieder nach Südwesten ein, auf die Pyrenäen und Spaniens Camino Frances zulaufend. Straßen bestimmen den Weg bis Les Grezes, dann folgt ein Stück über einen Waldweg, bis Sie, auf eine neuerliche Straße stoßend, die Abtei von Chancelade erreichen.
Durch Wald und entlang von Fluss und Kanal
Die Abtei von Chancelade, ein Benediktinerkloster, das im 12. Jahrhundert errichtet wurde, beherbergt heute das Centre Spirituel Alain de Solminihac, das mit seinem Namen an den 1981 selig gesprochenen Abt erinnert. Von der Abtei ausgehend folgt eine längere Strecke durch den Wald, die Ihnen zunächst eine anhaltende Steigung und dann einen sanften Abstieg ins Tal des Isle anbietet. Sie laufen weitgehend über Waldwege, später entlang des Flusses und des ihn dann begleitenden Kanals, bis Sie am Ziel anlangen, das schon von weitem mit seinem hoch aufragenden Kirchturm grüßt.







