Von Mussidan nach Port-St.-Foy-et-Ponchapt
Mussidan ist die ansonsten wenig bemerkenswerte Hauptstadt des gleichnamigen Kantons innerhalb des Départements Dordogne. Sie halten sich nun in südwestlicher Richtung und verlassen bei Mussidan auch die Isle und ihr Tal. Das hübsche Schlösschen, das Sie beim Verlassen des Ortes bemerken, ist leider der Öffentlichkeit nicht zugänglich. Also nehmen Sie die Straße unter Ihre Füße, unterqueren die Autobahn und laufen sanft ansteigend aus dem Tal und nach Saint-Gery hinauf. Auf kleinen Straßen und durch den Wald wandern Sie nun bis Monfaucon. Für kurze Zeit streifen Sie jetzt auch noch durch das Rote Périgord.
Das Rote Périgord
Im Prinzip überwinden Sie im Augenblick einen Höhenzug, der das Tal der Isle von dem der Dordogne trennt. Dazu bieten sich zwei Wege an: die historische Route über Moncazeau, die Sie nahezu durchgehend durch Wald führen wird oder eine Wegführung, die Sie zum Refugio von Ponchapt führt. Dieser zweite Weg erfordert es, dass Sie in Calon bei Ponchapt auch übernachten, denn schon der erste Weg addiert sich von Mussidan nach Port-Sainte-Foy-et-Ponchapt zu nicht wenig anstrengenden 33 km Wegstrecke.
Das Weinbaugebiet zu Füßen
Wie immer Sie sich auch entscheiden, Sie kommen zuletzt also an den Fluss, der dem Département seinen Namen gab, an die Dordogne. Damit betreten Sie auch das Bordeaux und damit vielleicht das berühmteste Weinbaugebiet der Welt. Sie könnten dieses am Abend ja entsprechend begrüßen. Mit Überquerung der Dordogne sind Sie jedenfalls in Port-Sainte-Foy-et-Ponchapt angelangt und haben das Périgord verlassen, um die Gascogne zu betreten. Dies ist die letzte große Region der Via Lemovicensis, die Sie aber noch zur Gänze durchqueren werden, bevor das (vorläufige?) Ziel der Pilgerschaft erreicht ist.






