Von Pellegrue nach Le Réole
Nach Ihrem Aufbruch in Pellegrue laufen Sie nur für kurze Zeit über eine geteerte Straße, bevor Feld- und Wanderwege Sie durch die nächsten Teile der Region des Bordeaux führen. Ausnahmsweise ist der Weg auf diesem Abschnitt manchmal recht schlecht zu finden. Es könnte daher sein, dass der Kompass neben der Karte zum Einsatz kommen muss, was für die Via Lemovicensis eher ungewöhnlich ist. Ein kleiner Wald vor Saint-Ferme beendet dann den Abschnitt schlecht zu findenden Wegs.
Eine schattige Kirche
Saint-Ferme verfügt über eine interessante Kirche, die Klosterkirche der ehemaligen Benediktinerabtei, deren Besuch lohnenswert und die im Sommer darüber hinaus auch zur Abkühlung empfehlenswert ist, denn die dicken Mauern halten phantastisch kühl. Über Hügel und Senken sowie durch das breite Tal des Dropt führt im Folgenden der weitere Weg nach La Réole, dabei fast immer entlang von Autostraßen verlaufend. Zum Schluss geht es auf einen kleinen Berg, der einen schönen Blick zurück wie voraus gestattet.
An den Ufern der Garonne
Unter Ihnen sehen Sie die Garonne auf Ihrem trägen Weg nach Bordeaux und in die Biskaya, die man in Frankreich allerdings stolz als Golfe de Gascogne bezeichnet. Sie betreten La Réole, eine Kantonshauptstadt des Département Gironde, die gänzlich am nördlichen Ufer der Garonne liegt, während das südliche Flussufer von Wiesen und Weinbergen gesäumt wird. Beherrscht wird der Ort von den Gebäuden des ehemaligen Benediktinerklosters, die heute unter anderem als Rathaus dienen und zumindest teilweise besichtigt werden können.






