Von Le Réole nach Bazas
Bevor Sie sich wieder auf den Weg machen: Einen Besuch lohnen auch das Regionalmuseum, das ebenfalls im ehemaligen Kloster untergebracht ist, das Große Museum für Landwirtschaft, Automobile, Eisenbahn und Militär sowie die Ruinen des „Schlosses der 4 Schwestern“ (Le Château des 4 Sos), das der berüchtigte Kardinal Richelieu einst hat niederreißen lassen. Drei der vier Türme stehen noch.
Die Brücke nach Süden
Sie verlassen La Réole auf der 150 m langen Hängebrücke aus den Dreißiger Jahren, die die Garonne überspannt. Die Départementsstraße 12 ist Ihre Richtschnur, und die meiste Zeit laufen Sie an ihr entlang und berühren für die dicht besiedelte Landschaft heute relativ wenige Orte: Puybarban, Pondaurat, Savignac und Auros. Bazas, Ihr Ziel, ist nach 28 km durch Wiese, Wein und kleine Wäldchen erreicht. Allerdings verlassen Sie nun das Weinbaugebiet auch langsam, was sich vor allem in einer Zunahme von Waldabschnitten äußert.
Freundliche Anwohner
Bazas war bis zur französischen Revolution Bischofssitz und im Mittelalter auch eine wichtige Pilgerstation auf dem Weg in das nun schon nahe Spanien. Die Architektur der Stadt zeugt noch heute von ihrer reichen Vergangenheit. Heute verfügt Bazas aber leider nicht einmal mehr über eine Pilgerherberge. Freundliche Bewohner der kleinen Stadt organisieren jedoch Pilgerunterkünfte in Privathaushalten und halten so die alte Tradition aufrecht. Auf dem Kathedralenvorplatz gibt es einen regelrechten Treffpunkt für Pilger, auf dem auch Sie sich zur Übernachtung abholen lassen können (telefonische Verabredung erbeten).






