Von Bazas nach Captieux
Die Kathedrale Saint-Jean-Baptiste, auf deren Vorplatz Sie ja vielleicht gestern nette Privatgastwirte kennen gelernt haben, ist denn auch eine Besichtigung wert. Ist sie doch ebenfalls in die Liste der Weltkulturerbestätten der UNESCO aufgenommen worden. Für medizinisch Interessierte bietet sich auch die Führung durch die historische Apotheke L´apothicairerie de l´Hopital Saint-Antoine an, bevor es heißt, sich von Bazas und seinen freundlichen Bewohnern zu verabschieden. Die Via Lemovicensis führt dann in südlicher Richtung aus Bazas hinaus in Richtung
Es wird einsam ...
Als ungefähre Richtschnur dient die D 932, der Sie glücklicherweise nicht den ganzen Weg dieser Etappe folgen müssen, denn sie ist recht stark befahren. Schon kurz hinter Bazas können Sie einem Feldweg folgen. Bald kommt auch wieder ein Stück Straße, die Sie aber bald wieder verlassen. Der Ort Berneau-Baulac, etwa auf der Hälfte der Etappe, ist denn auch zügig erreicht. Sie betreten jetzt eine Gegend mit spärlich verteilten Ortschaften, was zulasten Ihrer Versorgungs- und Einkehrmöglichkeiten geht und umsichtiges Packen des Rucksacks erfordert.
Die Landes kündigen sich an
Den Weinbau lassen Sie ab Berneau-Baulac nun hinter sich und begeben sich in eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete Europas, das zudem eine ganz besondere Geschichte aufweist – doch davon morgen mehr. Départementsstraßen führen zunächst Ihre Schritte, später wechseln Sie auf Waldwege und werden dann in Captieux, der veränderten Landschaft angemessen, von einem Eichhörnchen begrüßt. Leider gibt es wenige Unterkünfte in dem isoliert liegenden Ort, so dass Voranmeldung trotz aller Unwägbarkeiten einer Pilgerschaft überlegt werden sollte.






