Von St. Server nach Hagetmau
Bevor es vergessen wird sei unbedingt noch erwähnt: Auch die ehemalige Benediktinerabtei ist heute Weltkulturerbestätte. Die wievielte am Weg war das jetzt bloß? Nun, zu verdanken hat sie das jedenfalls im Wesentlichen der bemerkenswerten Abteikirche. Mit Erreichen Saint-Severs und Erklimmen seines Plateaus haben Sie auch das Becken der Landes verlassen und begeben sich wieder in landschaftlich unruhigeres Terrain.
Über den Fluss nach Süden
Bald nach dem Verlassen Saint-Severs erreichen Sie den Abzweig zum Chemin de Laboye und Sie können wieder einen Feldweg unter die Füße nehmen. Über den Fluss führt Sie dann der Chemin de Pugnerette. Der erste Teil des heutigen Weges orientiert sich zwar in der Richtung wieder an einer der Départementsstraßen, nutzt aber bis Sie Audignon erreichen hauptsächlich Feld- und Waldwege.
Spuren des Zahnes der Zeit
Ab Audignon gibt es wieder keine Alternative zu Autostraßen, die jedoch von hier aus bis zum Ziel klein und wenig befahren sind. Dafür müssen Sie diese öfters wechseln und jetzt den Weg und die Markierungen etwas im Auge behalten. Zwischen Horsarrieu und Hagetmau treffen Sie dann auf ein Kreuz, das die Stelle markiert, an der einst eine Pilgerherberge stand, von der heute rein gar nichts mehr übrig ist. Es folgt zum Abschluss noch ein Wechsel auf eine sehr belebte Straße, dann aber sind Sie für heute am Ziel angelangt. Hagetmau selbst ist unspektakulär, etwas außerhalb finden Sie jedoch die architektonisch interessante Crypte Saint-Girons vor, den Rest eines alten Benediktinerklosters.






