Von Orthez nach Andrein
Die Ruhe und relative Abgeschiedenheit des Béarn bedeuten aber nicht, dass die Region nicht auch von kulturhistorischem Interesse wäre. Ganz im Gegenteil finden sich überall Zeugnisse, die der wechselvollen Geschichte ihren Ausdruck verleihen, so etwa in Orthez. Dort zeigt die Église Saint-Pierre architektonisch deutlich, dass sie als Wehrkirche errichtet wurde und deutet somit, wie auch die Überreste des Château Moncade, auf alte Kriege hin. Das Musée du Protestantisme Béarnais erinnert an die leidvolle Geschichte der Hugenotten und beleuchtet so einen weiteren Aspekt der regionalen Historie.
Ein altes Pilgerhospiz
Gut, dass es nur 20 km bis zum Etappenziel sind, denn so können Sie sich etwas Zeit in Orthez gönnen. Wenn Sie alles gesehen haben, überqueren Sie auf der Pont Vieux, einer Brücke aus dem 13. Jahrhundert mit sehenswertem Mittelturm, den Gave de Pau. Sie wandern sodann abwechselnd über Straßen und Feldwege weiter nach Lanneplaa. Hinter Lanneplaa geht es einen Berg hoch und dann über Graswege weiter, bis eine kleine Asphaltstraße Sie zu den Überresten eines alten Pilgerhospizes, des L´Hôpital d´Orion, bringt.
Hügel und Wäldchen
Die Ruinen des alten Hospizes sind noch heute interessant und die zugehörige Kirche ist noch intakt und wartet auf Ihren Besuch. Im Weiteren überqueren Sie den Fluss Le Saleys und nehmen Ihr Tagesziel in wechselndem Auf und Ab durch eine hügelige und von vielen kleinen Wäldern bewachsene Landschaft in Angriff. Der Weg besteht weiterhin abwechselnd aus kleineren Straßen sowie aus Wald-, Feld- und Wirtschaftswegen. Ein Bach wird noch überquert, und Sie sind in Andrein.






