23.05.2012
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Von St.- Palais nach St. Jean Pied de Port

Die letzte Etappe bricht an, doch es ist ja noch ein gutes Stück Strecke bis Santiago de Compostela, und der Weg wird Sie wohl bald wieder sehen. Doch noch sind Sie ja nicht am vorläufigen Endziel Ihrer Pilgerschaft in Saint-Jean-Pied-de-Port angelangt. Und bevor es los geht ist eigentlich zu empfehlen, dass Sie sich noch Zeit nehmen für einen Besuch im Musée de Basse-Navarre et des Chemins Saint-Jacques. Dort werden Sie sowohl über die Geschichte des Königreichs Navarre als auch über die Jakobswege allerhand erfahren.

 

 


Die letzten Kilometer

Kurz hinter Saint-Palais kommen Sie an die „Stele von Gibraltar“ (von baskisch „chibaltarem“ = Erlöser), die die Zusammenkunft dreier wichtiger, alter Jakobswege markiert: der Via Podiensis aus Le Puy, der Via Tourensis aus Tour und Ihres Weges, der Via Lemovicensis, die Sie nun über solch eine lange Wegstrecke aus Vézelay hierher geführt hat. Ab hier folgt der Weg das letzte Stück dem GR65. Anfangs Feldwege, später Straßen geleiten Sie über diese Strecke. Die Orte Larcevau und Saint-Jean-le-Vieux gehören zu den letzten Weilern, die Sie passieren, bevor der Weg in Saint-Jean-Pied-de-Port endet.

 

Das Tor zum Camino Francés

Saint-Jean-Pied-de-Port, die ehemalige Hauptstadt des Königreiches Basse-Navarre, ist heute, neben Ihrer Funktion als wichtigstes Tor zum Camino Francés, ein lebendiges Touristenstädtchen mit all dem dazu gehörigen Trubel. Doch auch die Geschichte der Stadt und ihre Bedeutung innerhalb des Netzes der Jakobswege ist für den Pilger nicht zu übersehen, dem Sie zum Abschluss oder auch Auftakt des Pilgerweges noch eine Reihe von Sehenswürdigkeiten zu bieten hat. Und natürlich gibt es auch hier eine UNESCO-Weltkulturerbestätte: Dies ist – und nichts anderes könnte passender für den Ort sein - die Porte Saint-Jacques.

 


Wie geht es weiter

Eine vollständige Wegbeschreibung zu den einzelnen Etappen finden Sie im Wanderführer zu diesem Abschnitt des Jakobsweges.

 

Infos und Bestellen

Fotos

Mit freundlicher Genehmigung des Conrad Stein Verlages.