23.05.2012
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Von St. Privat-d´Allier nach La Falzet

Wenn Sie von St.-Privat-d´Allier aufbrechen, so wird Ihnen am heutigen Tage vielleicht auffallen, dass Sakralbauten immer öfter auf den Heiligen Rochus verweisen und dass die Figur des Jakobus ein wenig in den Hintergrund tritt. Dies hat seine Wurzeln in der frühen Neuzeit, als sich die Kunde über das segensreiche Wirken des Rochus bei den Pestkranken verbreitete. St. Rochus wird gerne als Jakobspilger dargestellt, und so werden Sie ihm nun noch des Öfteren begegnen.

 


Das Tal der Allier

Zunächst über einen steinigen Wirtschaftsweg, später eine asphaltierte Straße, verlassen Sie St.-Privat-d´Allier Richtung Rochegude und Monistrol-d´Allier. Hinter Rochegude stoßen Sie auf einen sehr steilen Abstieg nach Monistrol, zu dem bei schlechtem, also nassem oder eisigem Wetter eine Alternative über eine einfach, aber nicht so schön zu gehende Straße existiert. In Rochegude finden Sie die Chapelle Saint-Jacques, von deren Standort Sie einen schönen Blick in das Tal des Flusses Allier genießen können.

 

 

Auf den Spuren von „Der Pakt der Wölfe“

Von der Vulkanlandschaft kommen Sie nun in eine von Granit bestimmte Gegend. Der Gebirgszug Margeride, zwischen den Flüssen Allier und Truyère gelegen, blieb von vulkanischen Aktivitäten verschont. Die meiste Zeit entlang von Asphaltstraßen gehend erreichen Sie über Saugues und La Clauze den Ort Le Falzet. Sie durchstreifen dabei ein Gebiet, das in jüngster Zeit durch Film („Der Pakt der Wölfe" von Christophe Gans) und Buch („Ritual" und „Sanctum" von Markus Heitz) in das Bewusstsein der Öffentlichkeit gelangte. Angeblich trieb hier im 18. Jahrhundert ein Untier sein Unwesen, das „Biest von Gevaudan", dessen Geschichte mehrfach literarisch und cineastisch aufbereitet wurde.

 

Wie geht es weiter

Eine vollständige Wegbeschreibung zu den einzelnen Etappen finden Sie im Wanderführer Frankreich: "Jakobsweg GR 65, Via Gebennensis / Via Podiensis.

Infos und bestellen

 

Fotos

Mit freundlicher Genehmigung von Jürgen Krauss