23.05.2012
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Von St. Alban-sur-Limagnole nach Aumont-Aubrac

Das Schloss der Apcher, das Sie gestern beim Betreten von Saint-Alban-sur-Limagnole passiert haben, kann nicht besichtigt werden. Es beherbergt schon seit 1821 eine psychiatrische Klinik, die heute der größte Arbeitgeber am Ort ist. Sehenswert ist im Ort jedoch auch die romanische Kirche aus dem 11. Jahrhundert, die vor der weiteren Wanderung zum Besuch einlädt. Dann geht es am obligatorischen Gefallenendenkmal vorbei auf die Straße nach Les Estrets.

 


Auf dem Weg in das Massiv Central

Die Straße verlassen Sie jedoch schon bald und überqueren Siein der Folge nur noch ein paar Mal. Pfade durch Felder und durch Wald bestimmen den Weg, und schon bald ist der Limagnole gequert, der St. Alban seinen Beinamen verleiht. Sie überqueren einen Hügel, auf dessen Kuppe das Kreuz de l´Azuel steht und verlassen diesen durch Wald und mit nicht geringem Gefälle Richtung Les Estrets. Ab hier wird das Gelände für die nächsten anderthalb Tage flacher, bevor das Zentralmassiv Sie um Saint-Chély-d´Aubrac noch einmal fordern wird.

 

 

Von der Höhe ein Blick auf die Margeride

Ab Les Estrets setzen Sie den Weg erfreulicherweise weiter auf Waldwegen und meist fernab von Autostraßen fort. Ihr Weg führt über die alte Verbindungsroute nach Aumont, während der Verkehr heute andere Strecken benutzt. Sie überqueren den Fluss La Truyère und gelangen durch Wald nach Bigose. In einem großen Bogen wandern Sie nun südwärts. Ein Höhenzug erlaubt noch einmal einen ausnehmend schönen Blick auf die Berge der Margeride, und Sie erreichen Aumont-Aubrac, ein traditionsreiches Bauernstädtchen im Bergland zwischen den Tälern der Flüsse La Truyère und Lot.

 

Wie geht es weiter

Eine vollständige Wegbeschreibung zu den einzelnen Etappen finden Sie im Wanderführer Frankreich: "Jakobsweg GR 65, Via Gebennensis / Via Podiensis.

Infos und bestellen

 

Fotos

Mit freundlicher Genehmigung von Jürgen Krauss