Von St-Chély-d´Aubrac nach Espalion
Saint-Chély-d´Aubrac liegt am westlichen Ende des letzten Höhenzuges des Zentralmassivs, das Sie auf dem Chemin durchqueren. Ab heute Abend wird die Strecke in puncto Auf und Ab bis zu den Pyrenäen keine großen Anforderungen mehr an den Pilger stellen.
Der heutige Tag steht im Zeichen des abwärts Wanderns und zwar über gut 400 Höhenmeter. Beachten Sie beim Verlassen des Ortes die Brücke Le Pont des Pelerines, die im Schaft des Kreuzes einen betenden Pilger zeigt. Der Jakobsweg hinterlässt überall seine Spuren.
Vorbei an Weilern nach Saint-Côme-d´Olt
Der Weg führt Sie über Felder und durch Wald, so beispielsweise durch einen schönen Buchenhain hinter Le Recours, er besteht aber auch oftmals aus asphaltierter Straße. Sie passieren Les Cambrassats und Lestrade, kleine, typische Weiler der Gegend, sowie dazwischen einen verlassenen Hof, bis Sie Saint-Côme-d´Olt erreichen. Hier können Sie ein ganzes Stück abkürzen, aber nur über eine recht stark befahrene Straße. Das Stadtpalais, heutiges Rathaus, eine Kapelle und die Église Saint-Côme-et-Saint-Damien im Ort sind von Interesse. Beachten Sie besonders den gedrehten Glockenturm der Kirche.
Über gotische Steinbrücken über den Lot
Sie verlassen das Städtchen und überqueren den Lot, dessen Lauf das Aubrac nach Westen hin begrenzt. Der Rest des heutigen Weges führt hauptsächlich über die Straße nach Espalion. Dominiert wird die Stadt von der Burgruine von Calmont d´Olt im Süden. Vielleicht fällt Ihnen eingangs der Stadt, beispielsweise auf der alten gotischen Steinbrücke stehend, rechter Hand eine Statue auf. Das ist die Vierge-Notre-Dame de-Venus, zu der hinaufzugehen sich lohnt, weil dieses mit einem schönen Blick über das Lot-Tal belohnt wird.
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