Von Conques nach Decazeville
Am augenfälligsten in Conques dürfte die Église Sainte-Foy sein, benannt nach der hier seit 866 verehrten Märtyrerin Foy. Auf Grund der räumlichen Beschränktheit am Schluchtenrand weist diese eine für die Grundfläche außerordentliche Höhe auf, sollte sie doch trotz aller Enge vielen Pilgern Platz gewähren können. Das Tympanon an ihrem Westportal ist eines der wichtigsten Werke romanischer Bildhauerkunst. Bemerkenswert sind auch die Schatzkammer (Trésor) von Conques und die Reste des Kreuzganges.
Abschied von Conques
Wenn Sie sich von Conques verabschieden, können Sie noch die hübsche kleine Chapelle-Saint-Roch besichtigen, bevor Sie über die Pont des Roumieux aus dem Jahr 1410 die Stadt schließlich verlassen. Dann geht es durch den Wald steil hinauf zur Chapelle-Sainte-Foy. Etwas weiter den Berg hinauf bieten sich zwei Möglichkeiten an, den Weg fortzusetzen. Eine längere, neue Wegführung über Les Clémenties und Eynies und die historische Wegführung über Noailhac.
Die Variante über Noailhac
Die Variante über Noailhac ist vielleicht doch der schönere Weg. Bei Noailhac treffen Sie auf einen Prozessionsweg, der zu einer weiteren Chapelle-Saint-Roch führt. Die Lage der Kapelle eröffnet Ihnen einen schönen Blick zurück über das Tal. Sie bleiben für eine Weile auf der Höhe, und immer wieder eröffnen sich weite Blicke, auch in das vor Ihnen liegende Becken von Decazeville. Abschließend steigen Sie zu Ihrem Tagesziel hinunter.







