Von Figeac nach Cajarc
In Figeac lohnt sich ein Stadtrundgang allemal, und auch ein Ruhetag ist hier sinnvoll und anregend verbracht: Figeac ist reich an gotischen Bürgerhäusern und Stadtpalästen, die eine zum Verweilen einladende Atmosphäre erzeugen. Oder Sie verbringen richtig viel Zeit in der Region und wandern die jeweils 54 Kilometer zum Nationalheiligtum Rocamadour hin und zurück, zu dem Sie der GR 6 ab hier zu geleiten vermag. Das Marienheiligtum im Fels ist genauso beeindruckend, wie es andererseits auch touristisch erschlossen und frequentiert ist.
Oberhalb des Flusses La Célé
Wenn Sie dann weiterpilgern, begeben Sie sich auf die Südseite des Flusses La Célé, über die Sie schon nach Figeac hineingekommen sind. Sie wandern den Hügel Cingle hinauf, von dessen Kuppe Sie noch einmal einen schönen Blick zurück auf Figeac haben. Passen Sie auf dem weiteren Weg auf, nicht den falschen Abzweig zu nehmen und plötzlich über den GR 6a zu laufen. Ihre Wanderung führt Sie in Richtung La Cassagnole, und Sie wandern ab jetzt über die kargen Kalkhochflächen des Quercy.
Hochweiden und mehr Schafe als Bäume
Hinter La Cassagnole haben Sie einen ausnehmend schönen Blick in das Tal des Lot. Hochweiden und mehr Schafe als Bäume bestimmen die Landschaft. Kleine Asphaltstraßen und Feldwege charakterisieren die Gestalt Ihres Weges. Immer wieder treffen Sie auf steinzeitliche Dolmen. Bei Le Verdier, kurz vor Ihrem Zielort Cajarc, haben Sie die Möglichkeit, eine alternative Wegführung (GR 65a) zu nehmen und damit in einem etwas größeren Bogen, als ihn der historische Weg einschlägt auf Ihr Ziel zuzusteuern.







