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12.03.2010
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Von Cajarc nach Varaire

Im Mittelalter war Cajarc, übrigens der Geburtsort von Françoise Sagan, für die Jakobspilger ein wichtiger Ort. Ein Hospital für sie existierte hier bereits seit 1269. Heute hingegen ist Cajarc eher als Zentrum des französischen Safrananbaus bekannt. Vielleicht nehmen Sie ja einige Gramm des lange haltbaren und gleichermaßen teuren wie ergiebigen Gewürzes mit auf Ihren weiteren Weg? Ach ja, den Lot überqueren Sie hier auch wieder einmal.

 


Über einige kleine Weiler und ansonsten karge Flächen

Ihr Weg führt Sie an den Überresten der Chapelle de la Madeleine vorbei von der Stadt fort. Über Straßen erreichen Sie Gaillac, wo der Causse de Limogne, ein Kalksteinplateau mit Eichen-, Buchen- und Wacholderbewuchs, sowie ein ergiebiges Trüffelgebiet Sie empfangen. Der weitere Weg bis Limogne-en-Quercy, der über einige kleine Weiler und ansonsten karge Flächen, aber nur durch wenig Wald führt, besteht weiterhin vornehmlich aus asphaltierten Straßen.

 

 

Vorbei an den Dolmen du Joncas

Hinter Limogne-en-Quercy beginnt dann ein größeres, zusammenhängendes Waldstück, das Sie in südwestlicher Richtung durchwandern. Der Dolmen du Joncas, nach einem Kilometer rechts, ein wenig abseits des Weges, ist imposant. Bald kommt Varaire in Sicht, das einst auch eine wichtige Jakobswegestation war und sogar über zwei Herbergen und ein Hospiz verfügte, was auf Grund seiner auch damals nur geringen Größe nicht gewöhnlich war.

 

Wie geht es weiter

Eine vollständige Wegbeschreibung zu den einzelnen Etappen finden Sie im Wanderführer Frankreich: "Jakobsweg GR 65, Via Gebennensis / Via Podiensis.

Infos und bestellen

 

Fotos

Mit freundlicher Genehmigung von Jürgen Krauss

 


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