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12.02.2012
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Von Eauze nach Nogaro

Heute ist Eauze die Hauptstadt von Armagnac. Einige alte Stadthäuser sind in noch sehr gutem Zustand erhalten, und ein Stadtbummel lohnt sich! Dabei sollten Sie dann auch mehr als nur einen Blick auf und in die Église Saint-Luperc werfen, eine im gotischen Stil aus gallo-römischen Ruinensteinen erbaute Kirche. Dann verlassen Sie die Stadt und laufen schon bald durch Weinberge, die auch den Grundstoff für den edlen Traubenbrand liefern, den Sie vielleicht schon des Abends genossen haben.

 


Versteckt im Wald: die Église-Hôpital Sainte-Christine

Und wenn es nicht die Weinberge sind, so laufen Sie häufig entlang und teilweise auch über Wiesen durch die sanft geschwungene Landschaft, wenige Straßen und viel Feld- und Wirtschaftswege nutzend, nach Manciet. Auf Autostraßen verlassen Sie den Ort und schlagen den Weg nach Nogaro ein. Nach einiger Zeit, bei Tucom, versteckt sich im Wald die Église-Hôpital Sainte-Christine mit Pilgerbuch, die einst dem Malteserorden unterstellt war.

 

Etappenziel: Nogaro

Der Weg wandelt sich zum Pfad, führt über einen Bach und einige Bewässerungsgräben, dann abwechselnd durch Weinberge und Wald nach Villeneuve, von wo aus eine Straße Sie schnell Ihrem Tagesziel entgegen bringt. Nogaro ist eine Gründung aus dem Jahr 1055, deren Name sich von einer Nussbaumpflanzung ableitet. Heute dominiert leider auch der Lärm einer nahen Rennstrecke den alten Ort.

 


Wie geht es weiter

Eine vollständige Wegbeschreibung zu den einzelnen Etappen finden Sie im Wanderführer Frankreich: "Jakobsweg GR 65, Via Gebennensis / Via Podiensis.

Infos und bestellen

 

Fotos

Mit freundlicher Genehmigung von Jürgen Krauss