Von Aire-sur-l´Adour nach Arzacq-Arraziguet
Einem Besuch der Église Sainte-Quitterie, die im 11. Jahrhundert erbaut wurde und einen außergewöhnlich gestalteten, viereckigen Turm und einen schönen Tympanon sowie eine ebensolche Krypta aufweist, ist nur zuzuraten. Der etwas ungewöhnlich wirkende Name bezieht sich auf die Heilige Quitteria, eine westgotische Prinzessin, die 476 am Orte als Märtyrerin enthauptet worden sein soll.
Am Hoirzont: Die Pyrenäen.
Sie verlassen die Stadt dann in westlicher Richtung und erreichen bald einen Stausee, an dessen Ufer entlang es in den Wald und einen Berg hinauf geht, um nach Latrille zu gelangen. An den aussichtsreichen Stellen dieses Weges können Sie bei gutem Wetter am südlichen Horizont jetzt schon einen ersten Blick auf die Pyrenäen werfen, das Ziel der Via Podiensis. Zunächst geht es jedoch weiter nach Miramont-Sensacq, dessen dem Jakobus geweihte Kirche einen Besuch wert ist. Achten Sie auf den originellen Glockenturm.
Die Église Saint-Barthélemy
Nun geht es für einige Zeit über Pisten und Waldwege, ehe Sie bei Pimbo wieder auf asphaltierte Straßen geschickt werden. Auch hier in Pimbo, einer Ansiedlung, die im Umfeld einer von Karl dem Großen gegründeten Benediktinerabtei entstand, finden Sie eine bemerkenswerte Kirche vor, die Église Saint-Barthélemy. Hier ist es insbesondere das romanische Portal, das sofort ins Auge fällt. An der Kirche vorbei verlassen Sie dann Pimbo, überqueren den Cabas und kommen nach wenigen Straßenkilometern in Arzaq-Arraziguet an.






