12.02.2012
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Von Arzacq-Arraziguet nach Arthez-de-Béarn

Schöne Arkadenhäuser sind der Schmuck dieses Ortes, und seine Kirche verfügt über eine schöne Madonna. Außerhalb des Ortes ist es wie schon am Vortag ein Stausee, den Sie zuerst erreichen. Auf Straße und Piste wandern Sie dann nach Louvigny. Hier wurde die Streckenführung zugunsten einer etwas längeren und auch etwas anstrengenderen Route über die südliche Hügelkette geändert. Die alte Strecke ist auch noch begehbar, führt aber die ganze Zeit entlang einer Départementsstraße.

 


Der Aufstieg in Serpentinen nach Fichous-Riumayou

Wahrscheinlich werden Sie also den Hügel hinauf und dann hinunter in ein kleines Bachtal wandern und dann in Serpentinen nach Fichous-Riumayou aufsteigen. Auch hier lohnt eine Besichtigung der örtlichen Kirche, der Église Saint-Pierre. Sie befinden sich jetzt im Béarn, im Département Pyrénées-Atlantique, einem zeitweise unabhängigen Gebiet, das erst seit 1620 zu Frankreich gehört. Kennzeichen des Béarn ist das milde Klima, das seinen landschaftlichen Ausdruck in weiten Maisfeldern und ausgiebigem Weinanbau findet.

 

 

Über Pomps und Castillon nach Arthez-de-Béarn

Uzan mit einer weiteren der Heiligen Quitteria geweihten Kirche und Géus-d´Arzacq mit interessantem Schloss und schöner Kirche, die unter anderem eine Statue des Jakobus beherbergt sind die weiteren Ortschaften, die Sie auf kleinen Straßen berühren. Über Pomps und Castillon ist dann das Ziel bald erreicht. Auf diesem letzten Abschnitt des Tages sollten Sie rechts hinter Castillon die Chapelle de Coubin beachten, letztes Überbleibsel eines hiesigen, von den Hugenotten zerstörten Hospizes.

 


Wie geht es weiter

Eine vollständige Wegbeschreibung zu den einzelnen Etappen finden Sie im Wanderführer Frankreich: "Jakobsweg GR 65, Via Gebennensis / Via Podiensis.

Infos und bestellen

 

Fotos

Mit freundlicher Genehmigung von Jürgen Krauss