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12.02.2012
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Von Navarrenx nach Aroue

Navarrenx ist eine ehemalige Bastide, wovon der zentrale Platz heute noch Zeugnis ablegt. Später wurde die Stadt von den Königen von Navarra zu einer größeren Festungsanlage umgebaut, die in den Hugenottenkriegen denn auch einer ausgiebigen Belagerung durch die Franzosen standhielt. Entsprechend sind die heutigen Sehenswürdigkeiten auch in erster Linie jene des militärischen Erbes des Ortes: Arsenal, Casernes usw. Aber auch die Kirche Saint-Germain ist Ihrer Beachtung durchaus wert.

 


Aus der Stadt über eine alte Steinbrücke

Sie verlassen die Stadt über eine alte Steinbrücke aus dem 13. Jahrhundert, die Sie über den Gave d´Oloron führt, die andere Begrenzung des großen Tales von Béarn. Bald können Sie in westlicher Richtung die Straße verlassen und eine Piste durch den Wald nehmen. Und Wald steht jetzt für einige Kilometer auf dem Programm, bis Sie zum Château de Mongaston kommen. Dann wandern Sie zu einem Flusstal hinunter und überqueren den Fluss Le Saison bei Lichos.

 

 

Sie erreichen das Baskenland (Euskadi)

Mit der Querung des Le Saison haben Sie das Baskenland (Euskadi) erreicht, oder genauer gesagt das Département Basse-Navarre, dessen kulturelle Eigenständigkeit sich Ihnen ab hier besonders in Form von Architektur, Küche und Sprache erschließen wird. Apropos Sprache: Das Baskische ist neben dem Finno-Ugrischen die einzige lebendige nicht-indogermanische Sprache Europas und fällt schon durch ihre anmutige Fremdartigkeit auf. Der Weg führt Sie entlang von Bach und Wald über Asphalt, später dann über Feldweg vorbei am Château de Joantho und nach Aroue, zu Ihrem heutigen Ziel.

 


Wie geht es weiter

Eine vollständige Wegbeschreibung zu den einzelnen Etappen finden Sie im Wanderführer Frankreich: "Jakobsweg GR 65, Via Gebennensis / Via Podiensis.

Infos und bestellen

 

Fotos

Mit freundlicher Genehmigung von Jürgen Krauss