23.05.2012
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Von Larceveau nach St. Jean-Pied-de-Port

Dann heißt es, sich für die letzte Etappe der Via Podiensis zu rüsten. Vielleicht besuchen Sie noch die Kirche von Larceveau mit ihrem klassisch baskischen Friedhof, dann aber geht es über Straßen nach Chahara und Bastida Choko. Ein bemerkenswertes Steinkreuz aus dem Jahr 1714 markiert den Weg nach Gamarthe und Montgelos, zwei kleine Weiler entlang des Weges nach Saint-Jean-le-Vieux. Auf diesem passieren Sie auch noch das Château d´Apat, bevor Sie vornehmlich auf asphaltierten Straßen in dem Ort ankommen.

 


Am Fuße der Pyrenäen

Saint-Jean-le-Vieux (Donazaharre), am Fuße der Pyrenäen gelegen, ist ebenfalls eine Ansiedlung, die mindestens seit römischer Zeit Bestand hat. Ursprünglich war dies der Ort, von dem aus der Jakobsweg zum Pass von Roncesvalles führte. Denn erst seit dem 13. Jahrhundert pilgert man über St.-Jean-Pied-de-Port, und schon Karl der Große kam hier wahrscheinlich durch.

 

Am Ziel ... oder weiter? St.-Jean Pied de Port.

Von den Überresten der Kirche in St.-Jean-le-Vieux, es blieb nur das Portal erhalten, geht es auf Straßen die letzten 4 Kilometer bis zum anderen St.-Jean, jenem namens Pied-de-Port, wo die Via Podiensis ihr Ende findet. Gleichzeitig aber nimmt hier der Navarrische Weg seinen Ausgang und damit einer der beiden Zubringer zum Camino Frances, der selbst erst in Punta de la Reina beginnt. Und so könnte dies nicht nur der Endpunkt Ihrer Pilgerschaft auf einem der klassischen französischen Jakobswege sein, sondern gleichzeitig der Ausgangspunkt der letzten langen Pilgerstrecke bis zum Grab des Heiligen Jakobus in Santiago de Compostela. - Irgendwann einmal, oder doch bald schon?

 


Wie geht es weiter

Eine vollständige Wegbeschreibung zu den einzelnen Etappen finden Sie im Wanderführer Frankreich: "Jakobsweg GR 65, Via Gebennensis / Via Podiensis.

Infos und bestellen

 

Fotos

Mit freundlicher Genehmigung von Jürgen Krauss