Von Murat sur Vèbre nach La Salvetat sur Agout
Pilgertradition Der Ausgangsort war und ist eine traditionelle Station für Jakobspilger auf der Via Tolosana und verfügt heute (wieder) über eine Reihe von Unterkünften vom Hotel bis zum einfachen Gîte oder einem Campingplatz, während sonst auf dem Weg nicht immer die Möglichkeit der Auswahl gegeben ist. Sie verlassen ab hier nun langsam das Languedoc und erreichen die Region Midi-Pyrénées. Sie verlassen den Ort, überqueren den Fluss La Vèbre sowie ein paar ihm zufließende Bäche und wandern dabei weiterhin über den GR 653 zunächst zum Weiler Candoubre.
Spuren am Weg
Um den Ort herum und auch auf dem weiteren Weg finden Sie entlang der Strecke immer wieder metallene, muschelverzierte Santiagokreuze, wenn Sie die Augen danach offenhalten. Eines beispielsweise finden Sie am Ausgang von Candoubre, wenn Sie den gleichnamigen Bach überquert haben. Hier geht es auch linker Hand auf die Höhe, wo ein Feldweg Sie oberhalb des Flusses über das Tal geleitet. Langsam, aber stetig führen wechselnde Forst- und Feldwege immer höher, bis Sie eine Landstraße erreichen.
Stauseen
Sie sind an dem Weiler Peyroux angelangt und folgen der meist wenig befahrenen Landstraße für etwa fünf Kilometer. Sie wandern oberhalb des Stausees Lac du Lauzas, Bademöglichkeit inklusive. Allerdings ist der Stausee als Ausflugsziel beliebt, sodass die Strecke an schönen Wochenenden doch recht stark frequentiert ist, bis Sie das Dorf Villelongue erreichen. Dann wird es ruhiger, auch wenn Sie weiterhin Asphalt unter den Füßen haben. Hinter Gabutal verlassen Sie auch diesen und pilgern durch Wald und Felder. Bei La Moutouse erreichen Sie einen weiteren, aber diesmal kleinen Stausee; ab hier sind es noch zwei Kilometer auf Feldwegen bis zum Ziel.







