Von Calberte nach Saint Jean du Gard
Saint Germain Saint Germain ist ein hübsches kleines Bergdorf, welches architektonisch darauf hinweist, dass Sie sich langsam Südfrankreich und dem mediterranen Raum nähern. Wie die Gegend, so ist auch das Dorf sehr grün, und viele alte Bäume beschatten Straßen, Höfe und Plätze. Einen Besuch wert ist auf jeden Fall die romanische Kirche mit dem Grabmal des Abbé du Chayla. Dessen Ermordung im 17. Jahrhundert war der Grund für den Ausbruch der Camisardenkämpfe, und ihm wird in dieser nie protestantisch gewesenen Siedlung noch heute gedacht. Dann geht es hinein in die Kastanienwälder.
Kastanienwälder
Kastanien umgeben Saint Germain auf allen Seiten und stellen Ihre Begleitung auf den nächsten Kilometern dar. Weiterhin auf antiken und vorantiken Pfaden laufend verlassen Sie das Dorfgebiet und wandern beschaulich in das Tal von Saint-Ètienne-Vallée-Française hinab. Eine kleine Rast ist nun angesagt, denn nun folgt ein langer Anstieg über eine alte Militärstraße, die Corniche des Cévennes, auf den Col de Saint-Pierre, gefolgt von einem Abstecher zur Spitze des Saint-Pierre, von wo aus Sie auf nur 695 m Höhe einen 360-Grad-Rundumblick weit über die Region hinweg genießen können.
Abschied von den Cévennen
Genießen Sie den Blick über die Wälder und Berge und sagen Sie den Cévennen Adieu, denn mit dem Abstieg vom Saint-Pierre verlassen Sie die Region, die Sie nun einmal zur Gänze in grob nord-südlicher Richtung durchmessen haben. Ein leicht zu laufender Abstieg bringt Sie von der Passhöhe ins Tal und zu dem Weiler Pied-de-Côte. Alle Schönheit der Region, in etwas kleinerem Maßstab, zeigt dann noch einmal der wildrauschende Fluss Gardon, an dessen Ufer Sie gemütlich entlanglaufen, bis Sie Saint Jean-du-Gard erreichen.







