Von Saint Jean du Gard nach Alés
Der Epilog Robert Louis Stevenson hatte eigentlich vor, ebenfalls bis nach Alés zu wandern. Doch Modestine hatte sich verletzt und war nicht mehr in der Lage, die letzte, anstrengende Etappe zu laufen, die besonders gute Trittsicherheit verlangt hätte, so dass der Brite letztlich die Postkutsche nahm. Was Sie sicherlich nicht vorhaben, und das nicht nur, weil heute keine Postkutsche mehr aufzutreiben sein wird, sondern weil Sie sich auch den stimmungsvollen letzten Wandertag nicht entgehen lassen wollen. Doch zuerst sollten Sie noch Saint Jean du Gard erkunden, das mit Wehranlage, Uhrenturm, Museum und einer beeindruckenden Steinbrücke bei seinen Besuchern zu punkten weiß. Dies aber besser am Vortag, denn der heutige Weg ist schwer.
Ein langer letzter Tag
Es liegt heute noch eine recht lange Strecke vor Ihnen, die zweitlängste des Stevenson-Trails. Da sie über teilweise recht anstrengendes und mit Vorsicht zu traversierendes Gelände führt, sollten Sie einen anspruchsvollen letzten Wandertag einplanen. Auch sollten Sie sich dafür gut mit Wasser versorgen, denn es besteht keine Einkehrmöglichkeit auf den letzten 20 Kilometern der heutigen Etappe. Eine Etappe, die Sie zunächst aber auf einfachem Weg nach Mialet führt, wo Sie noch einmal Atem schöpfen können, bevor es über den GR 67 hinauf auf den Col d´Uglas geht.
Nach Alés
Auf der Passhöhe weist eine Wegmarkierung auf den GR 44D, den Sie ab hier nehmen müssen, um, immer nach Osten gehend, nach Alés zu gelangen. Der Weg ist gut erkennbar, aber unbequem zu gehen, da er viele kleine An- und Abstiege erzwingt, über schroffen Untergrund führt und an vielen Stellen von hartnäckigem Bewuchs bedeckt ist. Am Croix de Sauvage, vier Kilometer vor dem Ziel, endet der schwierige Pfad, und Sie marschieren gemütlich dem Ziel zu. Alés ist die einzige größere Stadt der Region, von der aus Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut nach Hause oder weiter nach Südfrankreich und seinen Attraktionen gelangen







