Forum: Europäische Fernwanderwege
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Torsten Möhwald (25.10.09 17:34)
Email:torsten.moehwald(--)t-online.de
Wanderungen auf dem schwedischen E 1 sind schon von ganz anderer
Art als alle anderen Touren, die wir bislang auf dem E1 gemacht
haben. Man kann nicht erwarten, regelmäßig in einem Hotel zu
übernachten bzw. sich täglich duschen zu können. Wir haben als
Einstieg den Vasaloppsleden gewählt, weil vom Flughafen Arlanda
gut erreichbar war, nämlich per Zug bis Mora. Die Hüttendichte
ist unvergleichlich groß mit neun Hütten auf 90 km. Eine ganz
neue Erfahrung war, dass man alles Essen dabei haben musste
inklusive Kocher und Schlafsack (Isomatte war auf dem
Vasaloppsleden nicht unbedingt erforderlich). Frisches Wasser war
hier sehr problemlos überall zu bekommen, so dass das Zubereiten
von Tütensuppen gut möglich war. Angesichts der großen
Hüttendichte kann man die Streckenlänge ganz individuell
gestalten, je nach Lust und Leistungsfähigkeit. Unterwegs war
sogar einmal eine Übernachtungsmöglichkeit mit Dusche.
Informationsmaterial gibt es in der Tourismusinformation in Mora
oder per Internet (www.vasaloppsleden.se). Von Berga fahren Busse
zurück nach Mora oder nach Malung mit Bahnanschluss.
Im zweiten Teil der Wanderung haben wir den Kungsleden von
Grövelsjön nach Flötningen gemacht. Es fährt Mittags ein Bus
nach Grövelsjön. Hinter dem Hotel geht es links abwärts zum See
und man folgt nun den orangen Markierungen. Hier haben wir Rentiere
wahrgenommen. Zum Kungsleden sollte man sich das Buch von Rüdiger
Lohf aus dem Outdoor-Verlag besorgen mit vielen nützlichen
Informationen zum Wandern in Schweden. Wir sind dann noch bis
Valdalsbygget gegangen. Am nächsten Tag führte der Weg teilweise
über breitere Wege. Wir hatten Abends den Fehler gemacht, in einem
Windschutz übernachten zu wollen, was angesichts der
allgegenwärtigen Mücken im Juli nicht zur Nachahmung empfohlen
werden kann.
Der letzte Tag führte noch bis Flötningen, wo ein Bus nach Idre
fährt, der Anschluss nach Mora hat.
Dieses Jahr im Juli haben wir dann den zweiten Teil des Kungsleden
gemacht. Gegenüber dem Busausstieg folgt man zunächst einem
breiten Weg geraume Zeit, bis dann ein kleiner Pfad durch
mückenverseuchtes Moorgebiet führt. Da es lange hell war, sind
wir bis Roskasen gegangen, wo man gut übernachten konnte.
Weiter ging es durch viele Moorgebiete mit ständiger Belästigung
durch Mücken. Im Hintergrund war heute schon das Fjäll zu sehen.
Die Hütte Id-Persätern ist keine Übernachtungshütte. Der Weg
führte dann überwiegend auf der Skiloipe weiter bis zur Rastuga
(Hütte) Drevfjällsstugan, wo man vernünftig übernachten
konnte.
Am nächsten Tag ging es erstmal aufs weitgehend mückenfreie
Drevfjellet, um anschließend nach Gördalen abzusteigen.
Dort konnten wir sogar ein Mittagessen einnehmen. Anschließend
ging es wieder hoch auf Fulufjället, wo wir in der mit richtigen
Betten und einer Küche ausgestatteten Rörsjöstugan
übernachteten.
Weiter ging es zunächst übers Fjäll, später entlang eines
Baches zur Tangastugan, wo wieder übernachtet wurde.
Am nächsten Tag ging es zunächst wieder hoch aufs Fjäll, dann
wieder hinab zu einem Bach, der auf einer Brücke überquert werden
konnte. Anschließend ging es längere Zeit weiter auf einem
breiten Weg, bis links ein unscheinbarer Pfad abzweigt, der aufs
Fjäll erneut führt. Anschließend geht es längere Zeit durch
Wald abwärts, bis Skarsasen erreicht wird. Jetzt kurz weiter auf
befestigten Weg, bis die Straße nach Norwegen erreicht ist. Dieser
folgt man ca. eine halbe Stunde nach links, bis eine Jugendherberge
(mit Dusche) erreicht ist.
Am nächsten Tag zurück zum Kungsleden, über eine Brücke und
laufend durch Wald und Moor aufwärts aufs Transtrandsfjällen, wo
man zeitweise in Tälern unterhalb und zeitweise auf den
Hochflächen oberhalb der Baumgrenze wandern kann. Zum Schluss geht
es abwärts zum Hogfjällhotel, wo man allerdings vorher per
Internet reservieren muss.
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E 1 in Schweden (Kungsleden und Vasaloppsleden)Torsten Möhwald (25.10.09 17:34)
Email:torsten.moehwald(--)t-online.de
Wanderungen auf dem schwedischen E 1 sind schon von ganz anderer
Art als alle anderen Touren, die wir bislang auf dem E1 gemacht
haben. Man kann nicht erwarten, regelmäßig in einem Hotel zu
übernachten bzw. sich täglich duschen zu können. Wir haben als
Einstieg den Vasaloppsleden gewählt, weil vom Flughafen Arlanda
gut erreichbar war, nämlich per Zug bis Mora. Die Hüttendichte
ist unvergleichlich groß mit neun Hütten auf 90 km. Eine ganz
neue Erfahrung war, dass man alles Essen dabei haben musste
inklusive Kocher und Schlafsack (Isomatte war auf dem
Vasaloppsleden nicht unbedingt erforderlich). Frisches Wasser war
hier sehr problemlos überall zu bekommen, so dass das Zubereiten
von Tütensuppen gut möglich war. Angesichts der großen
Hüttendichte kann man die Streckenlänge ganz individuell
gestalten, je nach Lust und Leistungsfähigkeit. Unterwegs war
sogar einmal eine Übernachtungsmöglichkeit mit Dusche.
Informationsmaterial gibt es in der Tourismusinformation in Mora
oder per Internet (www.vasaloppsleden.se). Von Berga fahren Busse
zurück nach Mora oder nach Malung mit Bahnanschluss.
Im zweiten Teil der Wanderung haben wir den Kungsleden von
Grövelsjön nach Flötningen gemacht. Es fährt Mittags ein Bus
nach Grövelsjön. Hinter dem Hotel geht es links abwärts zum See
und man folgt nun den orangen Markierungen. Hier haben wir Rentiere
wahrgenommen. Zum Kungsleden sollte man sich das Buch von Rüdiger
Lohf aus dem Outdoor-Verlag besorgen mit vielen nützlichen
Informationen zum Wandern in Schweden. Wir sind dann noch bis
Valdalsbygget gegangen. Am nächsten Tag führte der Weg teilweise
über breitere Wege. Wir hatten Abends den Fehler gemacht, in einem
Windschutz übernachten zu wollen, was angesichts der
allgegenwärtigen Mücken im Juli nicht zur Nachahmung empfohlen
werden kann.
Der letzte Tag führte noch bis Flötningen, wo ein Bus nach Idre
fährt, der Anschluss nach Mora hat.
Dieses Jahr im Juli haben wir dann den zweiten Teil des Kungsleden
gemacht. Gegenüber dem Busausstieg folgt man zunächst einem
breiten Weg geraume Zeit, bis dann ein kleiner Pfad durch
mückenverseuchtes Moorgebiet führt. Da es lange hell war, sind
wir bis Roskasen gegangen, wo man gut übernachten konnte.
Weiter ging es durch viele Moorgebiete mit ständiger Belästigung
durch Mücken. Im Hintergrund war heute schon das Fjäll zu sehen.
Die Hütte Id-Persätern ist keine Übernachtungshütte. Der Weg
führte dann überwiegend auf der Skiloipe weiter bis zur Rastuga
(Hütte) Drevfjällsstugan, wo man vernünftig übernachten
konnte.
Am nächsten Tag ging es erstmal aufs weitgehend mückenfreie
Drevfjellet, um anschließend nach Gördalen abzusteigen.
Dort konnten wir sogar ein Mittagessen einnehmen. Anschließend
ging es wieder hoch auf Fulufjället, wo wir in der mit richtigen
Betten und einer Küche ausgestatteten Rörsjöstugan
übernachteten.
Weiter ging es zunächst übers Fjäll, später entlang eines
Baches zur Tangastugan, wo wieder übernachtet wurde.
Am nächsten Tag ging es zunächst wieder hoch aufs Fjäll, dann
wieder hinab zu einem Bach, der auf einer Brücke überquert werden
konnte. Anschließend ging es längere Zeit weiter auf einem
breiten Weg, bis links ein unscheinbarer Pfad abzweigt, der aufs
Fjäll erneut führt. Anschließend geht es längere Zeit durch
Wald abwärts, bis Skarsasen erreicht wird. Jetzt kurz weiter auf
befestigten Weg, bis die Straße nach Norwegen erreicht ist. Dieser
folgt man ca. eine halbe Stunde nach links, bis eine Jugendherberge
(mit Dusche) erreicht ist.
Am nächsten Tag zurück zum Kungsleden, über eine Brücke und
laufend durch Wald und Moor aufwärts aufs Transtrandsfjällen, wo
man zeitweise in Tälern unterhalb und zeitweise auf den
Hochflächen oberhalb der Baumgrenze wandern kann. Zum Schluss geht
es abwärts zum Hogfjällhotel, wo man allerdings vorher per
Internet reservieren muss.
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