12.02.2012
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Forum: Europäische Fernwanderwege

Die Europäischen Fernwanderwege durchziehen Europe mit einem dichten Wegenetz.

 

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E 1 Schweden von Mora nach Smedjebacken
Torsten Möhwald (06.11.09 18:10)
Email:torsten.moehwald(--)t-online.de

Ende August bis Anfang September erwies sich als sehr gute Zeit für
eine Wanderung auf dem schwedischen E1, da die Mücken fast gar
nicht mehr störten. Der Weg führte zunächst auf dem Siljansleden
(Kartenmaterial bei der Touristinformation in Mora) von Mora bis
Leksand. Man geht zunächst auf dem Vasaloppsleden wieder Richtung
Sälen und biegt noch bei den Loipenbeleuchtungsmasten nach links
vom Weg ab (hier befindet sich ein Hinweisschild Siljansleden). Es
geht zunächst auf einem naturnahen Pfad mit vielen nassen Stellen
(offenbar hatte es vorher ordentlich geregnet) bis man auf einer
Bobpiste über Karlsberget nach Rostberg gelangt. Weiter geht es zum
Siljanshauptweg, dem man nach rechts folgt. Es geht weiter an
Moorgebieten vorbei (z.T. mit Brettersteigen) bis der Aufstieg zur
Rastuga Garberg kommt. Nun zu einem Fahrweg, dem man bis Fulaberg
folgt. Weiter geht es auf Pfaden bis Amberg und dem Pfad folgend
bis zur Straße, der man ein kurzes Stück nach rechts bis zum
Vanderheim Siljansfors folgt, das bis 21:00 Uhr geöffnet hatte.
Nach Verlassen der Straße am nächsten Tag folgte der Weg zunächst
im wesentlichen bequemen Wegen, wobei jedoch beim barfußüberqueren
eines Baches Rutschgefahr besteht. Ab Rossberget bis vor Mangberg
ging es im wesentlichen auf befestigten Wegen weiter. In Asen haben
wir am Ortsende in einer Gastwirtschaft eine kleine Hütte gemietet.
Hier bestand eine wunderschöne Aussicht.
Der nächste Tag bis Leksand führte auf einer schönen, aber leider
teilweise sehr nassen Route weiter. Hinter Trätbodarna zweigt der
E1 auf einem breiten Fahrweg mit Hinweisschild rechts ab. Wir sind
weiter bis Leksand gegangen, wo ein Hotel existierte. Am
Ortseingang war ein Hinweis auf ein Wandererheim.
Am folgenden Tag sind wir bis Granberget zurück auf dem
Siljansleden gegangen, um im Ort einem breiten Fahrweg nach links
zu folgen bis der See Yxen erreicht ist. Hier befindet man sich
wieder auf dem E1 und geht lange auf befestigten Wegen, bis es vor
Lindbodarna auf einem nassen Pfad zum Ort geht. Es geht abwärts zum
wunderschönen See Djursjön, an dessen Ufer man längere Zeit
entlangläuft. Nach einiger Zeit geht es aufwärts auf einem nassen
Weg nach Sinnarasen. Nach dem Ort muss ein Moor auf einem sehr
nassen Pfad durchschritten werden. Irgendwann erreicht man die
ersten Häuser von Ljusbordana. Man folgt immer dem markierten Weg,
bis eine breite Straße erreicht wird. Hier existiert ein Wegweiser,
der zur Rastuga weist. Diese von der Gemeinde Leksand eingerichtete
Rastuga ist wirklich reizvoll.
Bis Sangberget war der Weg wieder sehr feucht. Nach Forsbodarna war
die Gemeinde Gagnef erreicht mit vorzüglicher Wegemarkierung. Nasse
Stellen waren hier mit Bretterpfaden entschärft. Man kam gut bis
Mockfjärd. Nach Überqueren der Brücke befindet sich rechts ein
Wandererheim.
Am nächsten Tag war bis zum Mittag eine akzeptable Wegstrecke mit
guter Beschilderung vorhanden. Nach Prätsbodarna war der Weg bis
Dragberget leider extrem feucht. Danach tauchten wieder häufiger
Bohlenwege auf. Übernachtet haben wir in Spans Fabordana, wo sogar
elektrisches Licht zur Verfügung stand.
Nach Spans Fabordana war der Weg leider sehr schlecht markiert,
weshalb wir uns auch verlaufen haben. Ab Tuna Hästberg ging es
weiter auf einem alten Bahndamm mehr oder weniger dicht an der
Straße. Wir übernachteten in Ramshyttans turistgard, eine von
Deutschen geführte Ferienhausanlage.
Am nächsten Tag zeigte sich, das die Übernachtung in Ramshyttans
turistgard eine gute Entscheidung war, da bis Smedjebacken keine
Übernachtungsmöglichkeit mehr auftauchte. Es ging zunächst wieder
über die Straße auf den Bahndamm, dem man immer rechts folgt. In
Ramshyttan am Wasser folgt man, wenn auf der gegenüberliegenden
Seeseite die Eisenbahn zu sehen ist, dem markierten Weg links rein.
Man folgt immer dem befestigten Weg, bis irgendwann die Eisenbahn
erreicht ist. Der Überweg existierte leider nicht mehr, wir sind
auf eigenes Risiko über das Gleis und erreichten kurz danach eine
breite Straße. Es geht kurz nach links, bis man bei einer auf der
gegenüberliegenden Seite abzweigenden Straße die breite Straße
überquert. Man folgt der abzweigenden Straße ein kurzes Stück, bis
rechts ein Fahrweg abzweigt, dem man ca. einem Kilometer folgt, bis
ein E1- Schild auftaucht. Hier folgt man zunächst dem Waldrand
Richtung See, es tauche sogar ein paar Markierungen auf, die
allerdings plötzlich verschwinden. Wir sind immer entlang einer
Schonung per Kompass nach Südwest gegangen, bis plötzlich ein
breiter Weg auftauchte. Diesem folgt man weiter, bis kurze Zeit
vorzügliche gerade frisch gesetzte Markierungen den Smeleden
ankündigen, der jedoch im Naturschutzgebiet wieder im nichts
verschwindet. Man folgt immer dem breiten Weg, der gelegentlich als
Smedleden gekennzeichnet ist, bis Smedby erreicht ist. Hier rechts
ab und aufwärts nach Skisshyttan. Hier nach links auf einem breiten
Forstweg. Hinter einem Teich auf einem markierten Weg nach links
ab, an Bergbaurelikten vorbei, an Silvhyttan vorbei und weiter auf
breiteren Forstwegen nach Leksand.

E 1 Schweden von Mora nach Smedjebacken
Torsten Möhwald 06.11.09 18:10

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