Forum: Europäische Fernwanderwege
Die Europäischen Fernwanderwege durchziehen Europe mit einem dichten Wegenetz.
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Die Top Themen aus diesem Forum.
Darstellung: [Liste] [Baum]
torsten möhwald (12.07.10 21:51)
Email:torsten.moehwald(--)t-online.de
Ende Mai bis Anfang Juni ist für diesen Teilabschnitt des E1 eine
hervorragende Wanderzeit. Der Einstieg in Crespino ist uns leider
nicht richtig geglückt (am Ortsende muss der Weg 535 hoch auf den
E1 führen). Wir sind deshalb der Straße solange gefolgt, bis der
E1 (hier durchgängig zumeist sehr gut als GEA beschildert) diese
kreuzt. Hier ging es links ab zu einem Bauernhaus. Der Wegweiser an
der Straße zeigte in die entgegengesetzte Richtung. Man folgt dem
Weg weiter runter bis zum Bach, der auf einer kleinen Brücke
überquert wird. Man muss sich hier rechts an einer Scheune vorbei
über einen Zaun bewegen, wobei im Wald sofort wieder Markierungen
auftauchen. Diesem Weg folgt man bergauf bis zum Poggio degli
Allochi. Von hier geht es weiter als schöne Kammwanderung zumeist
auf Pfaden, auf kurzen Abschnitten auch auf breiteren Wegen bis zum
Passo del Muraglione, wo keine Übernachtungsmöglichkeit existiert.
Wir wurden vom Wirt der Passgaststätte bis San Godenzo gefahren, wo
ein Hotel existiert.
Passo del Muraglione bis Passo la Calla
Zum Pass kamen wir wieder mit dem Linienbus. Am Pass ging es
zunächst steil aufwärts auf Pfaden, bis ein Fahrweg erreicht wurde.
Diesem rechts und gleich wieder links entlang. Jetzt auf breitem
Fahrweg geraume Zeit entlang, bis rechts ein Fahrweg abzweigt, der
irgendwann wieder auf den Fahrweg trifft. Diesem folgt man, bis
rechts der Weg 14A nach Castagno d´Andrea abzweigt. Um den Abstieg
ins Tal zu vermeiden, sind wir dem Weg 00 gefolgt, der steil
aufwärts führte. Wir sind erst hinter dem Monte Falco wieder auf
den GEA getroffen. Vom Monte Falco hat man eine wunderbare
Aussicht. Von dort sind wir wieder abgestiegen bis zum Passo la
Calla, wo ebenfalls keine Übernachtungsmöglichkeit existiert. Diese
erreicht man, wenn man der Straße links hinab bis Campigna folgt.
Passo la Calla nach Badia Prataglia
Heute handelt es sich um eine schöne Buchenwanderung, überwiegend
auf Pfaden bzw. alten Fahrwegen. Der Weg ist bequem zu gehen. Bei I
Gioghetto auf dem 70er Weg zur Eremo Camaldoli. Die Anlage kann
besichtigt werden. Wieder aufwärts geht es auf dem Weg 74 zum Prato
alla Penna. Weiter geht es jetzt auf dem GEA zum Passo dei
Fangacci. Von hier geht es an einem schönen Bach abwärts zum
Restaurant Capanno mit Möglichkeit zum Essen. Weiter geht es nach
Badia Prataglia mit mehreren Übernachtungsmöglichkeiten.
Badia Prataglia nach Santuario della Verna
In Badia der Hauptstraße bis zum Ortsende folgen und dort rechts
abbiegen auf eine Straße Richtung Chiusi della Verna. Der Straße
folgt man geraume Zeit. An einem Sägewerk geht es links ab und
folgt längere Zeit einem Bach, zum Schluss geht es auf einem Pfad
steiler aufwärts zum Passo dei Mandrioli. Hier geht es nach rechts
dem GEA folgend auf befestigten Wegen und kleinen Pfaden
überwiegend durch Buchenwald. Höchster Punkt ist der Poggio
Montalto (1302 m). Weiter geht es auf Pfaden zum Poggio Tre
Vescovi. Weiter auf dem GEA Richtung La Verna. Vom Passo delle
Gualanciole längere Zeit auf breiter Forststraße bis kurz vor den
Monte Calvano, wo man eine wunderschöne Rundsicht hat. Dann
teilweise steiler Abstieg zum Croce della Calla. Weiter auf breiten
Wegen zum Kloster Santuario della Verna, wo man auf den Spuren des
heiligen Franz übernachten und essen kann.
Santuari della Verna nach Caprese Michelangelo
Direkt vor dem Kloster führt ein befestigter Steinweg hinab nach
Chiusi della Verna. Im Ort am Kriegerdenkmal weiter abwärts bis
Torrente Rossara. Nun auf Macchia-Pfad und zum Schluss durch Wald
aufwärts bis zur Eremo della Casella, wo eine schöne
Rastmöglichkeit existiert. Weiter auf breiten Forstwegen abwärts
bis Fragaiolo erreicht. Nach dem Ort folgt man geraume Zeit der
Straße, bis rechts ein unscheinbarer Weg nach La Lama abgeht. Von
hier geht es wieder auf der Straße weiter aufwärts - teilweise
abgeschnitten durch Pfade - bis der Geburtsort Michelangelos -
Caprese Michelangelo - erreicht ist, wo eine Pension existiert.
Caprese Michelangelo nach Passo di Viamaggio
Mangels Hinweisschildern sind wir in Caprese den Weg 20 leider in
die falsche Richtung gegangen. Richtigerweise hätte man der Straße
ein Stück in dieselbe Richtung wie am Vortag gehen müssen. Wir
mussten per Taxi nach Pieve di Santo Stefano fahren. Es geht hier
durch den Ort über den Tiber und dann nach links diesem entlang.
Später geht es rechts ab auf einem Fahrweg anfangs steil, später
geruhsamer aufwärts, bis ein kurzes Stück mit extremer Steigung
folgt, das zu allem Überfluss von Motorrädern extrem zerpflügt war.
Wenn der Fahrweg erreicht ist folgt man diesem einige Zeit, bis man
zur Eremo di Cerbaiolo nach rechts abbiegen kann. Dem GEA folgt man
weiter aufwärts bis schöne Bergwiesen auftauchen, auf denen man bis
zum Pass gelangt. Dort existiert in einer Albergo eine
Übernachtungsmöglichkeit).
Passo di Viamaggio nach Bocca di Traberia
Hinter der Albergo geht es links hoch, zunächst geraume Zeit auf
Pfaden, dann längere Zeit auf Forstwegen bis zur Rifugio Pian delle
Capanne, wo eine Übernachtungsmöglichkeit existiert. Kurz danach
führt links ein Weg ab, der als steiler Pfad bis zum Grad führt.
Nun beginnt eine schöne Grad-Wanderung mit schönen Blicken zum
Bocca, der nach längerer Zeit erreicht wird. Hier existiert keine
Übernachtungsmöglichkeit. Wir wurden vom stellvertretenden
Bürgermeister Lamolis nach Lamoli gefahren, wo er sich auch gleich
um Übernachtungsmöglichkeiten in einer Albergo gekümmert hatte (mit
freundlicher Übersetzung des längere Zeit in Deutschland gelebten
Renato).
Bocca di Traberia nach Aquapartita
Da ab jetzt nicht mehr der GEA den Weg wies, mussten wir uns nun am
00 oder Sentiero Italia orientieren. Im ersten Teil verlief der Weg
überwiegend auf breíten Forstwegen mit z.T. wunderschönen Blicken.
Am Bocca Serriola existiert eine Übernachtungsmöglichkeit in einer
Rifugio. Weiter ging es auf breiten Forstwegen, später auch auf
Pfaden überwiegend durch Eichenwälder bis Acquapartita, wo wir in
einem Restaurant von Südafrikanern zum nächsten Ort mit Hotel
gefahren wurden.
Der letzte Tag erwies sich leider mangels ausreichender
Wegemarkierung als Fiasko. Hinter Acquapartita verlässt man wenn
die Straße nach links abzweigt diese und folgt dem Forstweg rechts.
Dieser Weg ist als E1 markiert. Irgendwann verschwindet die
Markierung jedoch im Nichts.
Hierzu hoffentlich nächstes Jahr mehr.
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E 1 von Crespino del Lamone bis Acquapartitatorsten möhwald (12.07.10 21:51)
Email:torsten.moehwald(--)t-online.de
Ende Mai bis Anfang Juni ist für diesen Teilabschnitt des E1 eine
hervorragende Wanderzeit. Der Einstieg in Crespino ist uns leider
nicht richtig geglückt (am Ortsende muss der Weg 535 hoch auf den
E1 führen). Wir sind deshalb der Straße solange gefolgt, bis der
E1 (hier durchgängig zumeist sehr gut als GEA beschildert) diese
kreuzt. Hier ging es links ab zu einem Bauernhaus. Der Wegweiser an
der Straße zeigte in die entgegengesetzte Richtung. Man folgt dem
Weg weiter runter bis zum Bach, der auf einer kleinen Brücke
überquert wird. Man muss sich hier rechts an einer Scheune vorbei
über einen Zaun bewegen, wobei im Wald sofort wieder Markierungen
auftauchen. Diesem Weg folgt man bergauf bis zum Poggio degli
Allochi. Von hier geht es weiter als schöne Kammwanderung zumeist
auf Pfaden, auf kurzen Abschnitten auch auf breiteren Wegen bis zum
Passo del Muraglione, wo keine Übernachtungsmöglichkeit existiert.
Wir wurden vom Wirt der Passgaststätte bis San Godenzo gefahren, wo
ein Hotel existiert.
Passo del Muraglione bis Passo la Calla
Zum Pass kamen wir wieder mit dem Linienbus. Am Pass ging es
zunächst steil aufwärts auf Pfaden, bis ein Fahrweg erreicht wurde.
Diesem rechts und gleich wieder links entlang. Jetzt auf breitem
Fahrweg geraume Zeit entlang, bis rechts ein Fahrweg abzweigt, der
irgendwann wieder auf den Fahrweg trifft. Diesem folgt man, bis
rechts der Weg 14A nach Castagno d´Andrea abzweigt. Um den Abstieg
ins Tal zu vermeiden, sind wir dem Weg 00 gefolgt, der steil
aufwärts führte. Wir sind erst hinter dem Monte Falco wieder auf
den GEA getroffen. Vom Monte Falco hat man eine wunderbare
Aussicht. Von dort sind wir wieder abgestiegen bis zum Passo la
Calla, wo ebenfalls keine Übernachtungsmöglichkeit existiert. Diese
erreicht man, wenn man der Straße links hinab bis Campigna folgt.
Passo la Calla nach Badia Prataglia
Heute handelt es sich um eine schöne Buchenwanderung, überwiegend
auf Pfaden bzw. alten Fahrwegen. Der Weg ist bequem zu gehen. Bei I
Gioghetto auf dem 70er Weg zur Eremo Camaldoli. Die Anlage kann
besichtigt werden. Wieder aufwärts geht es auf dem Weg 74 zum Prato
alla Penna. Weiter geht es jetzt auf dem GEA zum Passo dei
Fangacci. Von hier geht es an einem schönen Bach abwärts zum
Restaurant Capanno mit Möglichkeit zum Essen. Weiter geht es nach
Badia Prataglia mit mehreren Übernachtungsmöglichkeiten.
Badia Prataglia nach Santuario della Verna
In Badia der Hauptstraße bis zum Ortsende folgen und dort rechts
abbiegen auf eine Straße Richtung Chiusi della Verna. Der Straße
folgt man geraume Zeit. An einem Sägewerk geht es links ab und
folgt längere Zeit einem Bach, zum Schluss geht es auf einem Pfad
steiler aufwärts zum Passo dei Mandrioli. Hier geht es nach rechts
dem GEA folgend auf befestigten Wegen und kleinen Pfaden
überwiegend durch Buchenwald. Höchster Punkt ist der Poggio
Montalto (1302 m). Weiter geht es auf Pfaden zum Poggio Tre
Vescovi. Weiter auf dem GEA Richtung La Verna. Vom Passo delle
Gualanciole längere Zeit auf breiter Forststraße bis kurz vor den
Monte Calvano, wo man eine wunderschöne Rundsicht hat. Dann
teilweise steiler Abstieg zum Croce della Calla. Weiter auf breiten
Wegen zum Kloster Santuario della Verna, wo man auf den Spuren des
heiligen Franz übernachten und essen kann.
Santuari della Verna nach Caprese Michelangelo
Direkt vor dem Kloster führt ein befestigter Steinweg hinab nach
Chiusi della Verna. Im Ort am Kriegerdenkmal weiter abwärts bis
Torrente Rossara. Nun auf Macchia-Pfad und zum Schluss durch Wald
aufwärts bis zur Eremo della Casella, wo eine schöne
Rastmöglichkeit existiert. Weiter auf breiten Forstwegen abwärts
bis Fragaiolo erreicht. Nach dem Ort folgt man geraume Zeit der
Straße, bis rechts ein unscheinbarer Weg nach La Lama abgeht. Von
hier geht es wieder auf der Straße weiter aufwärts - teilweise
abgeschnitten durch Pfade - bis der Geburtsort Michelangelos -
Caprese Michelangelo - erreicht ist, wo eine Pension existiert.
Caprese Michelangelo nach Passo di Viamaggio
Mangels Hinweisschildern sind wir in Caprese den Weg 20 leider in
die falsche Richtung gegangen. Richtigerweise hätte man der Straße
ein Stück in dieselbe Richtung wie am Vortag gehen müssen. Wir
mussten per Taxi nach Pieve di Santo Stefano fahren. Es geht hier
durch den Ort über den Tiber und dann nach links diesem entlang.
Später geht es rechts ab auf einem Fahrweg anfangs steil, später
geruhsamer aufwärts, bis ein kurzes Stück mit extremer Steigung
folgt, das zu allem Überfluss von Motorrädern extrem zerpflügt war.
Wenn der Fahrweg erreicht ist folgt man diesem einige Zeit, bis man
zur Eremo di Cerbaiolo nach rechts abbiegen kann. Dem GEA folgt man
weiter aufwärts bis schöne Bergwiesen auftauchen, auf denen man bis
zum Pass gelangt. Dort existiert in einer Albergo eine
Übernachtungsmöglichkeit).
Passo di Viamaggio nach Bocca di Traberia
Hinter der Albergo geht es links hoch, zunächst geraume Zeit auf
Pfaden, dann längere Zeit auf Forstwegen bis zur Rifugio Pian delle
Capanne, wo eine Übernachtungsmöglichkeit existiert. Kurz danach
führt links ein Weg ab, der als steiler Pfad bis zum Grad führt.
Nun beginnt eine schöne Grad-Wanderung mit schönen Blicken zum
Bocca, der nach längerer Zeit erreicht wird. Hier existiert keine
Übernachtungsmöglichkeit. Wir wurden vom stellvertretenden
Bürgermeister Lamolis nach Lamoli gefahren, wo er sich auch gleich
um Übernachtungsmöglichkeiten in einer Albergo gekümmert hatte (mit
freundlicher Übersetzung des längere Zeit in Deutschland gelebten
Renato).
Bocca di Traberia nach Aquapartita
Da ab jetzt nicht mehr der GEA den Weg wies, mussten wir uns nun am
00 oder Sentiero Italia orientieren. Im ersten Teil verlief der Weg
überwiegend auf breíten Forstwegen mit z.T. wunderschönen Blicken.
Am Bocca Serriola existiert eine Übernachtungsmöglichkeit in einer
Rifugio. Weiter ging es auf breiten Forstwegen, später auch auf
Pfaden überwiegend durch Eichenwälder bis Acquapartita, wo wir in
einem Restaurant von Südafrikanern zum nächsten Ort mit Hotel
gefahren wurden.
Der letzte Tag erwies sich leider mangels ausreichender
Wegemarkierung als Fiasko. Hinter Acquapartita verlässt man wenn
die Straße nach links abzweigt diese und folgt dem Forstweg rechts.
Dieser Weg ist als E1 markiert. Irgendwann verschwindet die
Markierung jedoch im Nichts.
Hierzu hoffentlich nächstes Jahr mehr.
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torsten möhwald | 12.07.10 21:51 | ||
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