NAVIN miniHomer: Der GPS-Winzling
Durch Firmwareupdate wächst der Funktionsumfang des miniHomer und macht aus ihm ein vollwertiges GPS.
Seit einiger Zeit kommen immer mehr Firmen auf den deutschen Markt, die oft besondere Nischen abdecken. So NAVIN mit dem miniHomer, der in Deutschland exklusive von ZNEX vertrieben wird. Dieses GPS misst gerade mal 73 x 35 x 17 mm bei einem Gewicht von lediglich 42g, ideal also für den Schlüsselanhänger, und/oder immer-mit-dabei-zu-haben. Mit dem eingebauten Akku erreicht er eine Laufzeit von 12 bis 14 Stunden, also absolut ausreichend den gesamten Wandertag aufzuzeichnen.
Wie der Name schon erahnen lässt ist er zum Zurückfinden zu einem bestimmten Punkt gedacht. Hierfür bietet er 5 Symbole, die entweder im Vorfelde mit der PC-Software angelegt oder vor Ort direkt in dem GPS gespeichert werden können, wie z.B. das Hotel in dem Urlaubsort oder das Auto, was auf dem Wanderparkplatz abgestellt wird. Nebenher kann er den zurückgelegten Weg aufzeichnen (tracken), wofür ihm 250.000 Trackpunkte zur Verfügung stehen. Zum Vergleich, einige GPS des Marktführers bieten nur 10.000 Trackpunkte.
Mit lediglich zwei Tasten bewegt man sich intuitiv durch die schmalen Menüs. Mit der neuesten Firmware 2.3 (hier werden immer wieder Updates auf www.znex.de angeboten) kann man nun auch die aktuelle Position in dem beim Geocachen üblichen Format „Grad Minute.Dezimalminute“ ablesen, eine Koordinate händisch eingeben, was man beim Geocachen z.B. für Multicaches unbedingt benötigt und sogar eine Wegpunkt-Projektion vornehmen, aber auch einfach nur die aktuelle Geschwindigkeit, die Zeit, die man unterwegs ist, oder die aktuelle Höhe ermitteln.
Selbst ein elektronischer Kompass zählt zu dem Funktionsumfang des miniHomers. Für € 79,95 inkl. USB-Kabel (für den Datentransfer oder nur zum Laden), Netz- und Kfz-Adapter eine günstige Alternative, für alle, die wieder Heim finden, die zurückgelegte Wegstrecke aufzeichnen oder sich nicht lange mit Bedienungsanleitungen oder dem Computer beschäftigen möchten.
Weitere Infos unter www.cachetool.de/tests
Fotos und Text: Markus Gründel




