11.02.2012
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Von Pian del Re zum Rifugio Alpetto

Ein prominenter Einstieg Ein Einstieg in den Giro del Monviso, wie er sich prominenter nicht gestalten lässt: Die Nordwand des berühmten Gipfels im Blick, geht es vom Quellgebiet des Po („Qui nasce il Po“) hinauf zum Lago Fiorenza, wo man besonders nach Regenfällen auf die hier endemischen Lanza Alpensalamander treffen kann. Vorbei am milchigblauen Lago Chiaretto über das Moränengebiet zwischen Monviso und Viso Mozzo, dem ‚Hausberg‘ des Rifugio Quintino Sella, wird diese Traditionshütte des Club Alpino Italiano (CAI) erreicht. Für Alpinisten ist sie der Ausgangspunkt für die Besteigung des Monviso, und Wanderer lockt die grandiose Aussicht.

 


Die Quellen des Po

[...] Direkt am Albergo Alpino Pian del Re beginnt auch das 465 ha große Naturschutzgebiet Riserva Naturale Speciale e Area Attrezzata Pian del Re, das die Umgebung der Poquellen und das Moorgebiet umschließt, in dem sich aufgrund von Schneeschmelze und besonderer Morphologie des Bodens auch noch Pflanzen finden lassen, die als Relikte der Eiszeit gelten. [...] Der Fluss speist sich zwar aus mehreren starken Karstquellen, aber dorthin, wo das schmale Rinnsal bei genau 2 022 Höhenmetern am Rande der Hochebene von Pian del Re zutage tritt, wurde seine ‚offizielle‘ Quelle gelegt. „Qui nasce il Po“, hier entspringt der Po, ist auf einem Stein daneben zu lesen, damit auch wirklich niemand achtlos an dem unscheinbaren Rinnsal vorbei läuft, das hier so gar nichts gemein hat mit dem trägen, breiten Strom der Poebene. [...]

 

Ein Alpensee

[...] Am Ende dieser langgestreckten Hangpassage geht es in kleinen Kehren weiter aufwärts bis circa 2 530 Meter und dann in fast genau südlicher Richtung nur noch sehr sachte ansteigend mal durch Blockfelder, mal auf gepflastertem Pfad am Rand der Moräne entlang, die sich zwischen Monviso und der asymmetrischen Pyramide des Viso Mozzo (3 019 m) erstreckt, bis zum Colle dei Viso (2 650 m). Gegen die Ausmaße der tiefblauen Wasserfläche des Lago Grande di Viso wirkt das am Osthang darüber thronende Rifugio Quintino Sella (2 640 m), das vom Pass aus in wenigen Minuten erreicht wird, fast winzig. [...]

 

Wie geht es weiter

Eine vollständige Wegbeschreibung finden Sie im offiziellen Wanderführer.

 

Infos und bestellen

Fotos

Mit freundlicher Genehmigung von Sabine Bade und Wolfram Mikuteit.