Vom Rifugio Willy Jervis zum Rifugio Barbara Lowrie
Schutzgebiet und Alpengarten Der Weg von der Conca del Prà in das Seitental Valle dei Carbonieri ist denkbar einfach: auf breiten Wegen wandern Sie durch das kommunale Schutzgebiet ‚Oasi Faunistica del Barant‘ hinauf zum Colle Barant (2 373 m) und auf der anderen Seite - meist auf Militärwegen aus der Mussolini-Ära - wieder hinunter. Dazwischen liegen der sehenswerte Alpengarten Giardino Botanico Alpino Bruno Peyronel und das Rifugio Barant.
Rot- und Bockwild
[...] Dieser Weg zwischen dem Alta Val Pellice und dem Valle dei Carbonieri führte früher mitten durch das Jagdgebiet der Gemeinde Bobbio Pellice. Als sich der Wildbestand, besonders von Huftieren, dramatisch verringerte, wurde die Jagd reglementiert und 1976 die 4 224 Hektar große kommunale ‚Oasi Faunistica del Barant‘ gegründet. Die natürliche Vermehrung wurde durch ‚Importe‘ ergänzt: aus dem Gran Bosco di Salbertrand im Susatal wurde Rotwild transferiert, und aus dem Parco Nazionale del Gran Paradiso und den Lanzotälern wurden zwischen 1978 und 1993 insgesamt 22 Steinböcke in der Oasi angesiedelt. Besonders die Steinböcke scheinen sich hier im Monviso-Gebiet recht wohl zu fühlen [...]
Örtliche Flora zusammengefasst
[...] Vorbei an einigen halbverfallenen Mannschaftsunterkünften aus dem Zweiten Weltkrieg nähert man sich dem Colle Barant in ausladenden Kehren. Kurz unterhalb des Passes lohnt sich aber noch ein Abstecher zum Giardino Botanico Alpino Bruno Peyronel (2 290 m). Dieser Alpengarten wurde 1991 angelegt und beheimatet ausschließlich Pflanzen aus der Monviso-Region. Benannt wurde er nach dem aus den Valli Valdesi stammenden Botaniker Bruno Peyronel (1919 – 1982). In den Monaten Juli und August ist das Areal täglich von 9-12 und von 14-18 Uhr geöffnet (Eintritt und kenntnisreiche Führungen werden gratis geboten). [...]
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