Von Bardonecchia zu den Granges Valfredda
Diese sehr kurze erste Etappe kommt zum Einlaufen gerade recht und führt recht schnell aus dem touristischen Trubel Bardonecchias heraus. Nach den letzten Weilern am linken orografischen Hang des Alta Valle Susa, die noch deutlich von Zweitwohnsitzen geprägt sind, begegnet man kaum noch jemandem, wenn es auf Forstwegen durch Lärchenwälder unterhalb des Monte Jafferau zur Grange La Croix geht. Und auf der sonnenüberfluteten Hochebene, die einen danach auf dem breiten Weg entlang des Rio di Valfredda erwartet, hört man bereits die ersten Warnrufe der Murmeltiere. Aber in der Zeit zwischen Mitte Juni und Mitte September sind es vor allem Kühe und Schafe, die die Wiesen bevölkern, auf denen am Etappenende auch das Posto Tappa Valfredda steht.
Über Zick-Zack-Wege verläuft der Aufstieg …
(…) Der Weg ist jetzt durch Wegweiser sehr gut ausgezeichnet, was bei dem Zickzack-Verlauf der Route auch nötig ist: an der nächsten Verzweigung geht es noch einmal rechts entlang, dann knapp 10 Meter dahinter vor einem großen Holzkreuz links weiter auf einem schmalen Pfad Richtung Granges Garnier/ Horres, bis man bei circa 1520m dann auf eine Schotterpiste trifft. Links der Piste am Hang entlang folgend hat man die beste Aussicht – über Bardonecchia hinweg – nach Westen auf die Gipfelkette über dem Leiterpass (…)
... zu den Alpgebieten von Valfredda
(…) Denkbar einfach und nur sehr sachte ansteigend verläuft der Weg weiter; zur Linken, auf der sonnenüberfluteten Südseite, grüne Wiesen, zur Rechten schiefergraue Nordhänge über Lärchenhainen, an denen der Restschnee lange liegen bleibt. Und wer etwas Abkühlung benötigt – schattenspendende Bäume gibt es hier nicht mehr – findet sie im nahen Bach. Das auf 2251m liegende ‚Posto Tappa Comunale Val Fredda‘, wie das Gebäude links neben dem ‚Alpeggio Comunale‘ offiziell heißt, ist schon früh erkennbar. (…)







