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Vom R. Levi-Molinari zum R. du Petit Mont-Cenis

Auf einer ungemein abwechslungsreichen Etappe macht die Alta Via Val di Susa einen Abstecher in das benachbarte Frankreich. Dafür müssen gleich in den ersten beiden Stunden dieser Etappe fast tausend Höhenmeter bis zum Passo Clopacà überwunden werden, bevor es weiter, vorbei am noch immer geschlossenen Rifugio Vaccarone, zum Col de Clapier geht. Hier soll Hannibal 218 v. Chr. auf seinem Zug gen Rom die Alpen überquert haben. Am dahinter liegenden wunderschönen Lac de Savine hätten seine Kriegselefanten mit Blick auf die schneebedeckten Vanoise-Gletscher gut rasten können!

 

Auf den Spuren der Waldenser

(…) geht es sodann in mit heftiger Steigung verbundenen Serpentinen durch dichten Nadelwald, bis bei circa 2150 Metern eine große Lichtung erreicht wird. An deren linkem Rand verläuft der Weg weiter, bis man kurz darauf an die Baumgrenze gelangt und die Aussicht in vollen Zügen genießen kann: Auf den Parco Naturale Gran Bosco di Salbertrand, die Testa dell’Assietta und, weiter westlich, den Monte Chaberton, der gut an seiner abgeschliffenen Spitze zu erkennen ist, auf der sich die Ruinen von acht imposanten Geschütztürmen befinden. (…)

 

Noch ist Hannibals Route nicht (ganz) sicher bestimmt

(…)Hier, wo die ‚Alta Via Val di Susa‘ ihren Abstecher über französisches Territorium beginnt, finden sich viele Hinweise auf Ereignisse früherer Epochen. Da ist zum einen eine Gedenktafel aus Bronze, die aufzeigt, dass der rechts abzweigende Weg ins Val Clarea Relikte eines über den Pass führenden Römerweges aufweist und – eventuell! – auch Hannibal im Jahre 218 v. Chr. hier die Alpen überquert haben könnte. (…)

 


Wie geht es weiter

Eine vollständige Wegbeschreibung zu den einzelnen Etappen finden Sie im Wanderführer "Alta Via Val di Susa"

Infos und bestellen

 

Fotos

Mit freundlicher Genehmigung von Sabine Bade und Wolfram Mikuteit.