Vom Ref. du Petit Mont-Cenis zum Rif. Stellina
Ohne größere körperliche Anstrengungen verläuft diese vierte Etappe noch lange über französisches Territorium. Man wandert am Südufer des wunderschönen Lac du Mont Cenis entlang, an dem sich neben markanten Höhenforts aus dem ausgehenden 19. Jahrhundert viele weitere historische Spuren entdecken lassen. Wo früher einmal nicht nur Postkutschen sondern auch die Züge der Fell-Eisenbahnlinie hielten, verlässt man die Cottischen und erreicht die Grajischen Alpen, wodurch jedoch gerade der höchste Gipfel der Cottischen Alpen, der 3841 Meter hohe Monviso, der Symbolberg des Piemonts schlechthin, immer öfter in das Blickfeld gerät.
Viele historische Spuren am Lac du Mont Cenis
(…)gleich hinter der Abzweigung zum Fort ist fast der Staudamm erreicht, wenn rechts der Weg in südöstlicher Richtung auf einer schon mit Gras überwucherten Schotterpiste abwärts führt und vom See nichts mehr zu sehen ist. Als Trost kann gelten, dass Sie ihn später auf dem Weg aus anderer Perspektive noch einmal betrachten können. Zunächst aber macht die Piste einen scharfen Linksknick und führt nun in fast genau nördlicher Richtung wieder auf die Staumauer und den kleinen (fast) ausgestorbenen Weiler Grand-Croix zu (…)
Wo früher einmal Postkutschen und sogar Eisenbahnen hielten
(…) Anderhalbtausend Meter höher geht es auf der Alta Via ganz beschaulich weiter Richtung Pierres Blanches, den kalkweißen Felsen, die ihren Namen zu Recht tragen. Dahinter hat man noch einmal einen wunderschönen Ausblick auf das Fort de Variselle über dem Lac du Mont Cenis und die dahinter liegenden Vanoisegletscher. Die breite Piste militärischen Ursprungs verläuft stets am Hang entlang und verbindet die jeweils knapp jenseits der Grenze gelegenen italienischen Bergerien Alpe Lamet und Alpe Tour mit der Außenwelt. (…)







