11.02.2012
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Vom Rifugio Stellina zum Rifugio Cà d´Asti

Der Rocciamelone rückt näher! Auf einem nur wenig begangenen Weg – fromme Pilger und Tagesausflügler fahren in aller Regel von Susa zum Rifugio La Riposa und beginnen dort mit dem kinderleichten Aufstieg – geht es weiter zum Rifugio Cà d’Asti unterhalb seines Gipfels. Benannt nach dem Erstbesteiger Bonifacio Rotario d’Asti, steht es am gleichen Ort wie die erste, 1419 errichtete Schutzhütte.

 

Über 800 Meter Abstieg von Alpe zu Alpe ...

(…)Vorbei an den Ruinen der Grange Cugno und der noch bewirtschafteten Alpe Brigard – insgesamt über 4.000 Schafe werden auf den abgelegenen Höfen unterhalb des Rocciamelone gehalten – ist der Weg noch gut, auch das erste Bachbett lässt sich problemlos durchqueren. Danach wird schnell klar, dass dieser Teil des ‚Sentiero dei due Mille‘, der mittlerweile auch in die ‚Via Alpina‘ eingebunden ist, nicht sehr oft benutzt wird. Wanderer und Pilger beginnen den Aufstieg zum Rocciamelone in aller Regel beim Rifugio La Riposa direkt südlich des Gipfels – dort beginnt ein breiter, keinerlei Anforderungen stellender Weg, der schnurstracks zum Gipfel führt und damit wirklich fast jedem Möglichkeit bietet, in über 3.500 Meter Höhe die Madonna delle Nevi zu sehen. (…)

 

… zum Ort, an dem 1419 das erste Rifugio Italiens errichtet wurde

(…)Markierungslatten und Steinmännchen ergänzen hier die rot-weiße Markierung. Der weitere Anstieg – noch 850 Höhenmeter sind bis zum Tagesziel zurückzulegen – beginnt auf zunächst breiten ausgetretenen Spuren, die verraten, dass dieses Teilstück des Weges relativ häufig begangen wird. Dann wird der Pfad steiniger, auch exponierter, und knickt bei circa 2400m nach Südosten ab. Nach dem Überqueren von Geröllfeldern verläuft der Weg nun in nordöstlicher Richtung weiter und führt über mit großen Felsbrocken übersäte Hänge zum Rifugio. (…)

 


Wie geht es weiter

Eine vollständige Wegbeschreibung zu den einzelnen Etappen finden Sie im Wanderführer "Alta Via Val di Susa"

Infos und bestellen

 

Fotos

Mit freundlicher Genehmigung von Sabine Bade und Wolfram Mikuteit.