11.02.2012
Add to Google
 
Add to Google Maps

Vom Rifugio Cà d´Asti nach Bussoleno

Diese letzte, sehr lange Etappe der Wanderung über die Alta Via bietet noch einmal alles auf, was man sich auf einer hochalpinen Wanderung wünscht: einsamste Wege mit faszinierender, leicht schwindelerregender Aussicht in das über 2000 Meter tiefer liegende Susatal mit der immer näher rückenden Sacra San Michele, während der Saison die Möglichkeit zur Einkehr in der ‚Capanna Sociale Aurelio Ravetto‘ kurz vor dem Colle della Croce di Ferro und fast am Ende des gewaltigen Abstieges von über 2500 Metern hinunter nach Bussoleno mit dem Orrido di Chianocco noch ein kleines regionales Schutzgebiet.

 

Schmaler Pfad in schwindelnder Höhe

(…) Im weiteren Verlauf quert er viele Quellbäche des Rio Rocciamelone, wobei jeweils die nächste Markierung an den Bachbetten nicht immer einfach auszumachen ist und gegebenenfalls auch die Hände zu Hilfe genommen werden müssen. Der Rocciamelone fällt sehr steil – 3000 Meter Höhenunterschied auf 7 Km – ins Tal und hat in tieferen Lagen die Felsen, über die er fließt, tief erodiert und dabei oberhalb von Foresto, einem Vorort von Bussoleno, einen Canyon geschaffen, die seit 1998 als Schutzgebiet ausgewiesene ‚Riserva dell’Orrido di Foresto‘. (…)

 

Ein langer letzter Abstieg vom Colle delle Coupe

(…)Zum ‚Orrido di Chianocco‘, dessen ockerfarbene Felsen jetzt bereits zu erkennen sind, zweigt aber gleich wieder links ein Weg ab, auf dem es zügig abwärts geht, bis er ziemlich abrupt an einer Schotterpiste endet. Diese Piste führt links entlang weiter direkt auf die Schlucht zu – die aber leider von Norden nicht zugänglich ist. Man zweigt rechts auf einen unmarkierten Weg ab kurz bevor die Piste links hinunter zur hohen Mauer führt, die Chianocco vor den Fluten des Prébec schützen soll, der ähnlich wie der Rio Rocciamelone die canyonähnliche Schlucht durch Erosion geschaffen hat. Auf diesem Pfad wird Chianocco innerhalb weniger Minuten erreicht. (…)

 


Wie geht es weiter

Eine vollständige Wegbeschreibung zu den einzelnen Etappen finden Sie im Wanderführer "Alta Via Val di Susa"

Infos und bestellen

 

Fotos

Mit freundlicher Genehmigung von Sabine Bade und Wolfram Mikuteit.