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25.05.2012
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E 3 / Eisenach-Budapest - Polnische Beskiden

Die Tatra, oder Tatry, wie sie die slawischen Sprachen im Plural benennen, ist das touristisch wohl anziehendste Gebirge innerhalb des westlichen Karpatenbogens. Hier befindet sich mit 2 655 m die höchste Erhebung der gesamten Karpaten (Gerlachovský štit oder Gerlsdorfer Spitze). Der Hauptkamm der Tatra ist weitgehend ein Grenzkamm, der das Gebiet in zwei ungleiche Teile teilt. Vier Fünftel der Fläche sind slowakisch, der Rest ist polnisch.


Der E3/EB umgeht dieses „kleinste Hochgebirge der Welt“ nördlich und doch bleibt es für viele Wandertage auf dem hier beschriebenen zweiten großen polnischen Abschnitt des Fernwanderwegs Eisenach–Budapest (EB, heute in weiten Teilen E3) Erlebnisbestimmend. Zuerst begleiten Sie die Bergmassive und Spitzen der West- und Hohen Tatra und schließlich die der Belaer Tatra hautnah. Danach sind immer wieder überraschend schöne Aussichten auf die weit über die dicht bewaldete Bergwelt der nicht minder eindrucksvollen Mittelgebirge hinausragenden Tatra zu erleben.

 

Der Weg beginnt in Zakopane, nahe Krakau (UNESCO-Weltkulutrerbe und eine der bedeutendsten historischen und an Kulturgütern reichen Städte des östlichen Mitteleuropas wie Prag oder Dresden), das von nahezu allen Regionen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz mit dem Zug an nur einem Tag zu erreichen ist. So gilt auch für die Karpatenregion östlich der Tatra das Prinzip: heute losfahren und anderntags schon auf dem Wanderweg sein.

 

Und dann wartet die Bergwelt der polnischen Beskiden darauf, von Ihnen entdeckt zu werden. Auf gut markierten und ausgeschilderten Wegen erleben Sie eine jahrhundertealte, bis heute gegenwärtige, von Kleinbauern und Hirten geprägte Kulturlandschaft, verwoben in eine einzigartige, in vielen Bereichen unverfälscht erhaltene Natur.

Der E3/EB mündet später in den nationalen Hauptwanderweg, der die gesamten polnischen Beskiden erschließt. Bereits zwischen den beiden Weltkriegen wurde er durchgängig rot markiert und reichte bis weit in heute ukrainisches Gebiet. Bis zum großen Wendepunkt des E3 und auch des EB bei Dukla werden Sie ihm östlich zunächst in die Sandezer Beskiden (Beskid Sądecki) folgen. Noch weiter östlich breiten sich die Beskid Niski (Niedere Beskiden) bis an den Rand der Waldkarpaten aus.

 

Der E3 und der Fernwanderweg Eisenach–Budapest erreichen bei Dukla ihren großen Wendepunkt. Der EB knickt einfach südlich ab, überschreitet am Duklapass die Grenze zur Slowakei und durchquert ihre östlichsten Landschaftsräume, die mit reichlich 2 200 Sonnenstunden im Jahr schon zum Einflussbereich des kontinentalen Klimas zählen. Beschrieben finden Sie in dem fernwege.de-Wanderführer noch den Weg auf dem EB bis Bardejov (Bartfeld. Von Zakopane sind Sie 301 km auf dem EB unterwegs. Gute Wanderbedingungen sind von Mitte Mai bis Ende Oktober zu erwarten. Mit stabilen Hochdruckwetterlagen sind vor allem die Bergregionen von Mitte September bis Ende Oktober gesegnet. Dobry drogi, guten Weg!

 

Etappen, Markierung

Zur Etappenübersicht

 

Wegübersicht

Der Weg im Überblick

 

Der E 3 - Polnische Beskiden im fernwege.de TrailNetwork

Entdecken Sie den E 3 - Polnische Beskiden in Google Earth: anhand von flächendeckenden Sattelitenbildern können Sie kostenfrei über den Kellerwaldsteig fliegen, Regionen heranzoomen, Städte erforschen und Landschaften entdecken.

 

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